Granatapfel - Pomegranate Samen (Punica granatum)

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Granatapfel - Pomegranate Samen (Punica granatum)

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Punica granatum ist ein laubabwerfender, kälteverträglicher, dicht wachsender Strauch mit einer Wuchshöhe von 2-4 m. Die 5-6 cm großen, glockenförmigen, intensiv orangeroten Blüten erscheinen im

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Granatapfel - Pomegranate Samen (Punica granatum)

Preis für packung von 50 Samen

Punica granatum ist ein laubabwerfender, kälteverträglicher, dicht wachsender Strauch mit einer Wuchshöhe von 2-4 m.

Die 5-6 cm großen, glockenförmigen, intensiv orangeroten Blüten erscheinen im Sommer und reifen im Herbst zu bis zu 10 cm großen, essbaren, roten Granatäpfeln heran.

Granatäpfle sind selbstfertil, d.h. eine Pflanze ist ausreichend um auch hierzulande in den Genuss der Früchte zu kommen (Insektenbestäubung).

Rötlicher Neuaustrieb der weichen Blätter ab April.

Bereits 3- bis 4-jährige Pflanzen blühen und bilden Früchte.

Ideal ist ein vollsonniger Standort, schattige Standorte wirken sich negativ auf die Blütenbildung aus.

Der Boden sollte durchlässig sein.

Den Wurzelballen konstant feucht halten, Staunässe jedoch unbedingt vermeiden, 10-tägig düngen.

Die Überwinterung erfolgt hell oder dunkel (da laublos) an einem kühlen Standort (5-10°C).

Ältere , ausgepflanzte Sträucher vertragen kurzzeitig Temperaturen von -15°C.

Alternativ kann Punica granatum auch ganzjährig in Wintergärten als Kübelpflanze kultiviert werden.

Aussaat

Die Samen für 24 h in lauwarmem Wasser vorquellen lassen.

Anschließend werden die Samen auf die zuvor befeuchtete Aussaaterde gelegt  und angedrückt, nicht mit Erde bedeckt.

Das Substrat gleichmäßig feucht, aber nicht nass halten.

Ideal ist ein Zimmergewächshaus, alternativ kann man auch Klarsichtfolie verwenden.

Bitte regelmäßig lüften um Schimmelbildung vorzubeugen.

Einen hellen und warmen (ca. 20-25°C) Standort wählen.

Die Keimdauer beträgt 2-4 Wochen.

Wenn die Pflanzen kräftig genug sind können sie in hochwertige Blumenerde, mit grobkörnigen Anteilen gemischt, pikiert werden.

Granatapfel – Wikipedia:

Der Granatapfel oder Grenadine (Punica granatum) ist eine Pflanzenart, die heute bei weiter Fassung der Familie der Weiderichgewächse (Lythraceae) zugerechnet wird. Die aus zwei Arten bestehende Gattung Punica bildet alleine die Unterfamilie Punicoideae (Horan.) S.A.Graham, Thorne & Reveal, manche Autoren führen sie auch noch als eigene monotypische Familie Punicaceae Horan. Ihre rote Frucht wird als Obst gegessen. Die Heimat des Granatapfels liegt in West- bis Mittelasien; heute wird er unter anderem im Mittelmeerraum angebaut.

Der Gattungsname Punica leitet sich von lateinisch puniceus, „purpurrot“ ab und geht auf die die rote Farbe der Blüten und Früchte zurück. Der Artname granatum (von lateinisch granum, „Korn“, „Kern“, „Samen“) wurde wegen der zahlreichen in den Früchten enthaltenen Samenkörner geprägt.

Habitus und Blätter

Der Granatapfel wächst als sommergrüner kleiner Baum und wird oft als Strauch kultiviert; er erreicht Wuchshöhen bis zu 5 Metern, wird bis zu 3 Meter breit und kann einige hundert Jahre alt werden. Die Rinde ist rotbraun bis grau. Die jungen Zweige sind oft vierkantig. Die Blattstiele sind 2 bis 10 Millimeter lang. Seine überwiegend gegenständigen, glänzenden, lederigen Laubblätter sind – je nach Sorte – etwa 2 bis 10 Zentimeter lang und 1 bis 2 Zentimeter breit. Nebenblätter fehlen.

Blüten

Im Frühjahr und Sommer trägt er an den Zweigenden große, urnen- bis glockenförmige Blüten. Die zwittrigen Blüten sind fünf- bis neunzählig mit doppeltemPerianth. Ihre Farbe reicht von orangerot bis hellgelb. Es sind viele Staubblättervorhanden.

Frucht

Die apfelähnliche, anfangs grüne, später orangerote Frucht ist der Grenzfall einer Beere, da das Fruchtfleisch nicht fleischig ist, aber nicht verholzt. Sie hat einen Durchmesser von bis zu 10 Zentimetern und ist durchzogen von vielen Wänden. Dadurch entstehen Kammern, in denen sich bis zu 15 Millimeter große, kantige Samen befinden, die von einem glasigen, saftig-prallen, tiefrot bis blassrosa gefärbten Samenmantel (Arillus) umgeben sind, der bei Druck leicht zerplatzt. Die Frucht enthält etwa 400 Samen. Die Früchte reifen nach der Ernte nicht nach, sie zählen zu dennichtklimakterischen Früchten.

Der Granatapfel enthält größere Mengen von Flavonoiden wie Anthocyane und Quercetin, Polyphenole, vor allem Ellagitannine wie Punicalagin sowie Phenolsäurenwie Ellagsäure und Gallussäure. Er ist reich an Kalium und enthält unter anderemVitamin C, Calcium und Eisen.

Kalorien und Nährwerte der frischen Frucht

Der frische Granatapfel ist von ca. Juni bis Dezember bei uns erhältlich. In den ersten Monaten stammt er meist aus Marokko, Israel oder Tunesien, ab Oktober aus Spanien und Italien. Nachfolgend die Kalorien und Nährwerte des frischen Granatapfel auf 100 Gramm:

310 kJ / 74 kcal
0,75 Gramm Eiweiß
0,63 Gramm Fett
16,75 Gramm Kohlenhydrate.

Der im Granatapfel enthaltene Zucker teilt sich auf in 7,9 Gramm Fruktose und 7,2 Gramm Glukose. Weiter sind ca. 2 Gramm Ballaststoffe im Granatapfel enthalten.

VERBREITUNG

Das Verbreitungsgebiet des Granatapfels liegt im westlichen bis mittleren Asien, von der Türkei über den Kaukasus (Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Südrussland) sowie Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan östlich bis in den Iran, Afghanistan und Pakistan.

Im Mittelmeerraum und im Nahen Osten, beispielsweise im Iran, in Armenien, Ägypten, Spanien, Marokko, Tunesien, Syrien, Palästina, Israel und in Anatolien, wird der Granatapfel seit Jahrtausenden kultiviert (siehe auch Gartenkunst). In Indien wird der Granatapfel als Gewürz angebaut. Auch in Fernost-Asien tritt der Granatapfel auf. In Indonesien ist er als delima bekannt.

Einige Sorten des Granatapfels gedeihen in wintermilden Regionen Mitteleuropas. Ein Strauch blüht zum Beispiel im Vorgarten des Museums für Kunstgewerbe in Budapest. Im Zuge der spanischen Kolonialisierung gelangte der Granatapfel in die Karibik und nach Lateinamerika.

Kulturgeschichte

 

Granatapfelbaum aus dem Jahr 1653 in den Herrenhäuser Gärten

Die archäologischen Überlieferungsbedingungen für Granatäpfel sind schlecht, da die Frucht meist frisch verzehrt wird und die wasserreiche Schale beim Erhitzen explosionsartig zerbirst. Versuche zeigten, daß lediglich alte Granatäpfel mit relativ ausgetrockneter Schale die Chance haben, zu verkohlen und so überliefert zu werden[3]. Ein verkohlter Granatapfel wurde in den frühbronzezeitlichen Schichten desTel es-Sa'idiyeh in Jordanien gefunden.[4]. Auf Zypern und in Ägypten wurden in der späten Bronzezeit farbige Glasgefäße in Form eines Granatapfels hergestellt.[5] Das bei Kaş in der Türkei gefundene Ulu Burun-Schiff enthielt zyprische Vorratskrüge mit über 1000 Granatapfelsamen.[6] Es ist nach den geborgenen Gefäßen in die Periode SM IIIA2 zu datieren. Granatäpfel wurden als Grabbeigabe in einer Grabkammer eines hohen ägyptischen Beamten aus der Zeit von Ramses IV. gefunden. Im jordanischen Tell Deir ʿAllā im Jordantal[7] wurden Granatäpfel in eisenzeitlichen Schichten geborgen. Im Opferschacht (Favissa) eines eisenzeitlichen Tempels bei ʾEn Hazeva in Edom fanden sich Steinanhänger in Granatapfelform [8]. In der Abiʾor Höhle bei Jericho, die den Rebellen des Bar-Kochba-Aufstandes im Herbst 135 n. Chr. als Unterschlupf diente, wurde unter anderem ein Stück Granatapfelrinde gefunden[9], ein ähnlicher Fund stammt aus der Cave of the Spear in der Nähe von ʾEn Gedi in Israel[10]. In Deutschland ist der Granatapfel etwa im mittelalterlichen Konstanz archäologisch nachgewiesen.

Obstbau

Es sind eine Vielzahl von Formen gezüchtet worden, wobei teils die Blüten, teils die Früchte das Zuchtziel darstellten. Der Zwerggranatapfelbaum (als natürliche Zwergform Punica granatum var. nana, als Zuchtform Punica granatum 'Nana') ist ein kleiner Strauch von bis zu einem Meter Wuchshöhe.

Die Früchte werden von September bis Dezember geerntet. Die fleischig ummantelten Samen kann man mit den Fingern oder mit einem Löffel herauslösen, man kann die Frucht auch horizontal halbieren, die Schale an den dünnen Häutchen einritzen und die Frucht sternförmig zerbrechen oder indem man den Strunk abschneidet und den Granatapfel in einer Schüssel mit Wasser aufbricht. Die Kerne sinken ab, während die Schale und die weißen Häutchen auf dem Wasser schwimmen und leicht zu separieren sind. Außerdem lassen sich die Kerne durch Schlagen auf die Außenschale der halbierten Frucht lösen.

Verwendung

Granatäpfel und deren gepresster Saft sind im Mittelmeerraum, im Nahen Osten, in den USA, in Südeuropa und seit einigen Jahren auch in Mittel- und Nordeuropa weit verbreitet. Aus dem Saft wird auch Granatapfelwein gewonnen, der vor allem von Armenien und Israel exportiert wird. Das Fruchtfleisch oder der Saft des Granatapfels werden in der feinen Küche zur Verfeinerung von Wild- oder Geflügelgerichten oder in Obstsalaten verwendet.

Die Schale des Granatapfels war traditionell Farbstoff für Orientteppiche. Auch in Indien wurde sie zum Färben von Wolle in Gelb- und Schwarztönen verwendet. Mit einem Extrakt aus der Wurzel des Granatapfelbaumes können mit einer Eisenbeize tief dunkelblaue Farbtöne erzeugt werden.

Grenadinesirup, der früher aus Granatapfelsaft hergestellt wurde, gibt dem Tequila Sunrise und verschiedenen anderen Cocktails seinen fruchtigen Geschmack und seine rote Färbung.

Medizinische Bedeutung

Die Wurzel, die Rinde und die gekochte Schale wurden bis ins Mittelalter als Anthelminthikum gegen Bandwürmer eingesetzt.

Über 250 wissenschaftliche Studien[12] zeigen, dass der Granatapfel eine positive Wirkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen[13], Krebs und Arthritis[14] haben könnte. Allerdings sind die meisten Studien Versuche mit Zellkulturen oder Tieren. Die Übertragbarkeit auf den Menschen daher fraglich. Bisher wurden sieben klinische Studien (zum Teil randomisierte Doppelblind-Studien) zur Wirkung des Granatapfelsafts veröffentlicht – eine Phase-3-Studie mit 250 Patienten mit Prostatakrebs ist noch nicht abgeschlossen.[15][16][17][18][19][20][21][22]

Der Granatapfel verfügt, selbst im Vergleich zu Rotwein und Blaubeeren, über besonders viele Polyphenole[23], welche möglicherweise für die vermuteten positiven gesundheitlichen Effekte verantwortlich sind. Bei Granatapfelprodukten gibt es beträchtliche Unterschiede bezüglich Qualität und Gehalt an wirksamen Polyphenolen.[24]

In einer In-Vitro-Studie wurde festgestellt, dass Granatapfelsaft die Bildung von körpereigenen Östrogenen hemmte und bei östrogenrezeptor-positiven Brustkrebszellen zu einer Wachstumshemmung von 80 Prozent führte, ohne das Wachstum der gesunden Zellen zu beeinträchtigen. Fermentierter Granatapfelsaft war dabei doppelt so wirksam wie frischer Saft.[25] Auch auf Leukämiezellen wirken die Polyphenole aus fermentiertem Granatapfelsaft: Die Zellen bilden sich entweder zu gesunden Zellen zurück (Redifferenzierung) oder werden in den programmierten Zelltod (Apoptose) getrieben. Außerdem verhindern die Polyphenole, dass sich neue Blutgefäße bilden (Neoangiogenese) - das erschwert die Ausbreitung des Tumors.[26]

Auch gegen Prostatakrebs scheinen die Polyphenole aus fermentiertem Granatapfelsaft besonders wirkungsvoll zu sein, wie eine Reihe von präklinischen Studien zeigt.[27][28] In einer Studie konnten Prostatakrebs-Patienten durch den täglichen Konsum von Granatapfelsaft (570 mg Polyphenole) ihren PSA-Wert, den zentralen Biomarker bei Prostatakrebs, viermal länger konstant halten als vor der Behandlung: In der sechsjährigen Nachbeobachtungsphase stieg die PSA-Verdopplungszeit von 15,4 auf 60 Monate.[29] Nach diesem Erfolg wird die Studie nun ausgeweitet.[30]

In einer Zellkultur-Studie aus dem Jahr 2008 konnte außerdem gezeigt werden, dass auch im Spätstadium des Prostatakrebses Granatapfelsaft noch einen positiven Effekt auf die Zellstruktur haben kann - die Übertragung der Ergebnisse auf den Krankheitsverlauf eines Menschen ist allerdings ohne weitere Untersuchungen nicht möglich.[31] Ähnliche positive Effekte mit hormonunabhängigem Prostatakrebs traten in Tierstudien auf.

In einer doppelblinden, placebo-kontrollierten Studie an 45 Patienten mit koronarer Herzkrankheit erhöhte die tägliche Gabe von 240 ml des Saftes des Granatapfels die Herzmuskeldurchblutung signifikant.[34] Positive Effekte zeichneten sich auch bei einer Studie mit Patienten mit verengter Halsschlagaderab: Nach einem Jahr Granatapfelverzehr verminderten sich die Ablagerungen an der Halsschlagader um 35 %, während sie in der Kontrollgruppe deutlich zunahmen.

Aussaat anleitung

Vermehrung:

Samen

Vorbehandlung:

ca. 24 Std. im lauwarmen Wasser einweichen

Stratifikation:

0

Aussaat Zeit:

ganzjährig

Aussaat Tiefe:

Lichtkeimer! Nur auf die Oberfläche des Substrats streuen + leicht andrücken

Aussaat Substrat:

Verwenden Sie hochwertige, keimfreie Anzuchterde

Aussaat Temperatur:

10-15°C

Aussaat Standort:

hell + konstant feucht halten, nicht naß

Keimzeit:

bis Keimung erfolgt 10 - 45 Tage

Achtung:

Ab Mai kann auch eine Direktaussaat aufs Beet erfolgen.

Giessen:

in der Wachstumsperiode regelmäßig wässern

 


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