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Sonnenblumen-Familie

46 Artikel gefunden

1 - 12 von 46 Artikel(n)

Sorte aus Japan
Kletten Samen TAKINOGAWA Japanische Sorte

Kletten Samen TAKINOGAWA...

Preis 1,65 €
,
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<div id="idTab1" class="rte"> <h2><strong><em><span style="text-decoration:underline;">Kletten Samen TAKINOGAWA Japanische Sorte (Arctium lappa)</span></em></strong></h2> <h3><span style="color:#ff0000;"><strong>Preis für packung von 10 Samen.</strong></span></h3> <p>Diese Kletten-Sorte wurde für besonders lange (bis 100 cm) und wenig verzweigte Wurzeln gezüchtet und ist deshalb in Japan sehr beliebt.</p> <p>Das delikate und sehr nahrhaft Wurzelgemüse mit leicht bittersüßem Geschmack können Sie in Salaten, Suppen, als Gemüse wie Schwarzwurzel oder für Wok- und Pfannengerichte verwenden.</p> <p>Ein klassisches japanisches Gericht mit Klettenwurzel ist "Kimpira Gobo".</p> <p>Die jungen Blätter können Sie wie Spinat zubereiten.</p> <p>Im 2. Vegetationsjahr können Sie aus dem Mark der jungen Sprossen ein hervorragendes spargelähnliches Gemüse zubereiten.</p> <p>Für den Anbau der Klette als Wurzelgemüse hat sich die Dammkultur bewährt. Sie erleichtert die Ernte der langen brüchigen Wurzeln. Empfohlen wird ein Reihenabstand von 60 cm.</p> <p>Sie können zwischen kurzer und langer Kulturdauer wählen:</p> <p>&gt; Aussaat ab Anfang April - für dicke und sehr lange Wurzeln - Abstand 35 cm</p> <p>&gt; Aussaat im Juni - für fingerdicke Wurzeln (ähnlich Schwarzwurzel) - Abstand 15 cm</p> <p>Mit der Ernte können Sie etwa nach 4 Monaten beginnen.</p> <p><strong>WIKIPEDIA:</strong></p> <p>Die Kletten (Arctium) bilden eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Carduoideae innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die etwa 10 bis 14 Arten sind in Eurasien und Nordafrika weitverbreitet. Einige Arten sind weltweit Neophyten.</p> <p><strong>Etymologie</strong></p> <p>Der vermutlich vom griechischen árcteion (der Bär) abgeleitete Gattungsname findet sich bereits bei Dioskurides. Der Artname lappa wird bei Plinius als weiterer Gattungsname genannt. Abgeleitet aus dem griechischen labein (ergreifen), festhalten, weist er auf die Eigenschaft der Früchte hin, an Kleidern (oder am Fell von Tieren, u. ä.) festzuhaften.</p> <p><strong>Beschreibung</strong></p> <p>Arctium-Arten sind immer hapaxanthe Pflanzen: zwei- oder mehrjährige, krautige Pflanzen, die Wuchshöhen von 50 bis 300 Zentimetern erreichen. Die aufrechten Stängel sind meist verzweigt. Die gestielten Laubblätter haben einen glatten oder gezähnten Blattrand und sind meist behaart.</p> <p>In den fast kugeligen, körbchenförmigen Blütenständen sind nur (fünf bis) 20 bis 40 (oder mehr) zwittrige Röhrenblüten vorhanden. In den Röhrenblüten sind fünf rosafarbene bis violette Kronblätter zu einer Blütenkrone verwachsen.</p> <p>Die Achänen besitzen einen weißen Pappus.</p> <p><strong>Heilwirkung</strong></p> <p>Die traditionelle Volksheilkunde schreibt der Klette eine harntreibende und blutreinigende Wirkung zu. Auch gegen Gelenkrheuma, Geschwüre, Magenbeschwerden, Haarausfall, Kopfschuppen, unreine Haut, Gebärmuttersenkung und zur Wundheilung wurde sie früher empfohlen.</p> <p>Verwendet werden die im Herbst des ersten oder im Frühjahr des zweiten Jahres gesammelten und getrockneten Wurzeln der Großen Klette (Arctium lappa, auch Arctium majus) wie auch Kleinen Klette (Arctium minus) und der Filz-Klette (Arctium tomentosum). Klettenwurzeln werden, eher selten, im Handel als Bardanae radix (syn. Radix Bardanae, Radix Arctii, Radix Lappae) angeboten.</p> <p>Inhaltsstoffe sind Lignane, unter anderem Arctiin, Inulin (Arctium lappa 45–70 %, Arctium minus 20–27 %, Arctium tomentosum bis 19 %), Schleimstoffe, geringe Mengen an ätherischem Öl, Polyine, Kaffeesäurederivate und Sesquiterpenlactone, es ist das Arctiopicrin welches zu der Untergruppe der Germacranoliden gehört und zu einer Kontaktdermatitis führt.</p> <p>Zur innerlichen Anwendung dient ein Aufguss aus gehackter Klettenwurzel, gelegentlich auch aus frischen oder getrockneten oberirdischen Pflanzenteilen. Äußerlich wird Klettenwurzelöl gegen Seborrhoe und als Haarwuchsmittel angewendet. Von der Anwendung während der Schwangerschaft wird abgeraten.</p> </div>
MHS 47
Kletten Samen TAKINOGAWA Japanische Sorte
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Cardoon Artischocke Samen Gigante di romagna (Cynara cardunculus) 1.65 - 1

Cardoon Artischocke Samen...

Preis 1,65 €
,
5/ 5
<h2><strong>Cardoon Artischocke Samen Gigante di romagna (Cynara cardunculus)</strong></h2> <h2><span style="color:#ff0000;"><strong>Preis für packung von 5 Samen.</strong></span></h2> <p>Cynara cardunculus ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Bekannt ist sie durch zwei Kulturformen, die Artischocke und Cardy.</p> <p>Die einjährigen Pflanzen keimen im Spätsommer und bilden über Winter eine kräftige Blattrosette und eine fleischige Pfahlwurzel. Im Frühjahr und Sommer des darauf folgenden Jahres streckt sich die Sprossachse und trägt die Blütenstände.</p> <p>Die Blätter erreichen eine Länge von 30 bis 200 Zentimeter. Sie sind tief einfach oder doppelt fiederschnittig, der Blattrand kann glatt oder gesägt sein. Die Blätter sind mit ein bis 30 Millimeter langen Stacheln besetzt, besonders entlang der Mittelrippe. Unterseits sind die Blätter dicht grau oder weiß behaart, oberseits nur leicht behaart.</p> <p>Die körbchenförmigen Blütenstände erscheinen auf einem 50 bis 200 Zentimeter hohen Stängel. Sie messen drei bis 15 Zentimeter Länge und vier bis 15 Zentimeter Breite. Die unten fleischigen Hüllblätter sind mit ihrem unteren Teil fest übereinander liegend, der obere Teil ist abstehend und endet in einer scharfen Spitze. Die violetten Röhrenblüten sind drei bis fünf Zentimeter lang. Es werden zwei bis acht Millimeter lange Achänen mit einem Pappus aus zwei bis vier Zentimeter langen, federigen Borsten gebildet.</p> <p><strong>Verwendung</strong></p> <p>Cynara cardunculus wird in zwei verschiedenen Formen als Gemüse verwendet. Bei der Sortengruppe der Artischocken werden die noch ungeöffneten Blütenstände geerntet, bei der Cardy die gebleichten Blattrippen. Außerdem werden die Blätter aufgrund ihres Gehalts an phenolischen Verbindungen wie Caffeoylchinasäuren und Flavonoiden sowie terpenoiden Komponenten wie Sesquiterpenlactone als Arznei verwendet. In einer Untersuchung über Mittelmeerdiäten wurde festgestellt, dass Cynara cardunculus eine stimmungsaufhellende Wirkung besitzt (Serotonin reuptake inhibitor) In Portugal wird die aus Schafsmilch hergestellte regionale Spezialität Queijo Serra da Estrela mit einem Aufguss aus Cynara cardunculus dickgelegt.</p>
P 383
Cardoon Artischocke Samen Gigante di romagna (Cynara cardunculus) 1.65 - 1
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Sorte aus Italien
Zichorie Rossa Di Treviso Samen 1.85 - 1

Zichorie Rossa Di Treviso...

Preis 1,85 €
,
5/ 5
<h2 class=""><strong>Zichorie Rossa Di Treviso Samen</strong></h2> <h2><span style="color: #ff0000;"><strong>Preis für Packung mit 50 Samen.</strong></span></h2> <p>Einheitliche, kompakte Köpfe mit 18-22 cm Höhe. Tiefroter Treviso mit viel Weißanteil. 80-90 Tage nach der Pflanzung kann geerntet werden. Die Köpfe halten sich im Kühllager gut bis Mitte Februar.</p><script src="//cdn.public.n1ed.com/G3OMDFLT/widgets.js"></script>
P 168 (0,07g)
Zichorie Rossa Di Treviso Samen 1.85 - 1
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Winter-Endivien Gialla A Couore Pieno Samen (Cichorium endivia)

Winter-Endivien Gialla A...

Preis 1,85 €
,
5/ 5
<!DOCTYPE html> <html> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8" /> </head> <body> <h2><span style="text-decoration: underline;"><strong><em>Winter-Endivien Gialla A Couore Pieno Samen (Cichorium endivia) </em></strong></span></h2> <h3><span style="color: #fc0101;"><strong>Preis für packung von 100 Samen.</strong></span></h3> <p><span>Sehr ertragreiche Blatt-Endivie mit vollherzigen, gelb-grünen Köpfen. Hervorragend für den Anbau bis in den Spätherbst hinein. Ideal für knackige, herb- aromatische Herbst- und Wintersalate.</span></p> <p><strong><span>Pflege</span></strong><span>: Aussaat 0,5 -1 cm tief, dünn verteilt in Reihen mit 40 cm Abstand, andrücken, mit Erde abdecken und feucht halten. Kräftige Keimlinge auf 30 cm Abstand vereinzeln. Liebt geschützte sonnige Lagen auf allen Böden, bevorzugt nährstoffreich und humos. Gleichmässig feucht halten, Staunässe vermeiden.</span></p> <p><strong><span>Tipp</span></strong><span>: Vor der Ernte zum Bleichen zusammenbinden, damit sie zart und im Geschmack milder bleiben. Vor dem ersten starken Frost (-5 °C) ernten.</span></p> <p><span>Aussaat: Mitte Juni - Juli ins Freiland</span></p> <p><span>Keimung: 8 - 12 Tage bei 15 - 20°C</span></p> <p><span>Ernte: September - Oktober</span></p> </body> </html>
P 417
Winter-Endivien Gialla A Couore Pieno Samen (Cichorium endivia)
  • Neu
Chicoree - Zuckerhut Samen "Pan di Zucchero"

Chicoree - Zuckerhut Samen...

Preis 1,85 €
,
5/ 5
<div id="idTab1" class="rte"> <h2><strong>Chicoree - Zuckerhut Samen "Pan di Zucchero"</strong></h2> <h2><span style="color:#ff0000;"><strong>Preis für packung von 50 Samen.</strong></span></h2> <p>Mittel- bis Spätreifende Sorte mit länglichen gut verschlossenen großen Köpfen. Wird auch Fleischkraut genannt. In den Boden sollte lieber Kompost und kein Misst einarbeitet werden. Braucht eine sonnige nicht zu feuchte aber auch nicht zu trockene Lage, einen guten humosen Boden.</p> <p><span style="color:#008000;"><strong>Aussaat:</strong></span></p> <p><span style="color:#008000;">Ab Mitte Mai bis Juli in Reihen ins Freiland.  Nicht zu großen Abstand (ca. 25 cm) zwischen Pflanzen lassen, da die Köpfe dann nicht so fest werden könnten. Als Zwischendünger ist die verdünnte Brenneseljauche sehr gut geeignet. Kann Frost bis ca. -7°C vertragen, Geschmack wird dadurch milder.  Ernte entweder sehr bald, wenn die Blätter noch nicht hart werden, oder im reifen zustanden ab Oktober bis Dezember. Dann ist Zuckerhut gut lagerfähig (einige Wochen trocken und kühl).</span></p> <p> </p> <p><span style="color:#008000;">Als Mischkultur sind Tomaten, Karotten,  Bohnen, Fenchel, Kohlrabi, Kopfsalat  zu empfehlen. Petersilie sollte lieber weiter angebaut werden.</span></p> </div>
P 151
Chicoree - Zuckerhut Samen "Pan di Zucchero"
  • Neu

Sorte aus Italien
Chicoree Samen Radicchio Red Verona  - 2

Chicoree Samen Radicchio...

Preis 1,65 €
,
5/ 5
<div class=""> <h2><strong>Chicoree Samen Radicchio Red Verona</strong></h2> <h3><span style="color: #ff0000;"><strong>Preis für packung von 500 Samen (1g).</strong></span></h3> <div>Frühreife Sorte mit festem runden Kopf. Blätter sind leicht rund, wein - rot mit breiten weißen Rippen, zart und knackig.</div> <div>Aussaat Mai bis Juli. Boden für Radicchio sollte am besten leicht und sandig sein, ansonsten ist der Anbau unkompliziert. Vorziehen warm und geschützt könnte von Vorteil sein, am Besten bei ca. +16 bis +19 °C. Radicchio kann auch reif lang in der Erde bleiben. Es ist von Vorteil im Spätherbst die Pflanzen zu schützen, z. B. mit einem Fließ, Folie, Frühbett oder niedrige Tunnel. Wächst gut an einem halbschattigen oder sonnigen Standort in einem durchlässigen humosen Boden. Wichtig ausreichend gießen, eine Staunässe ist aber zu vermeiden. Zwischendüngung bei Radicchio ist nicht erforderlich.</div> <div>Als Mischkultur passen sehr gut dazu Gurken, Fenchel, Kohl, Dill, Borretsch. Keine guten Nachbarn sind Sellerie, Petersilie, Radieschen.</div> </div>
VE 34 (1g)
Chicoree Samen Radicchio Red Verona  - 2
  • Neu
Riesen Endivia Samen

Riesen Endivia Samen

Preis 1,65 €
,
5/ 5
<h2><span style="text-decoration:underline;color:#000000;"><em><strong>RIESEN ENDIVIA SAMEN (CICHORIUM ENDIVIA)</strong></em></span></h2> <h3><span style="color:#ff0000;"><strong>Preis für packung von 100 Samen.</strong></span></h3> <div>Die Endivie (Cichorium endivia) gehört zur Gattung der Wegwarten (Cichorium) und ist ein typischer Spätsommersalat. Sie wächst in humusreichen Böden in sonniger Lage und hat einen mittleren Nährstoffbedarf.</div> <div>Merkmale</div> <div>Die Endivie ist eine ein- bis zweijährige Art. Sie erreicht in blühendem Zustand Wuchshöhen von 30 bis 70 (bis 140) Zentimeter. Sie bildet keine geschlossenen Salatköpfe, sondern Rosetten aus relativ dicken Blättern. Die Grundblätter sind schwach gezähnt und kahl. Die oberen Stängelblätter sind breit eiförmig, ihr Blattgrund ist herzförmig stängelumfassend. Bei manchen Sorten sind alle Blätter kraus gewellt.</div> <div>Der Blütenstandsstiel ist oben keulig verdickt. Die Köpfchen bestehen nur aus Zungenblüten. Die Früchte, die Achänen, sind eilänglich, kantig und besitzen keinen deutlich ausgebildeten Pappus. Der Pappus besteht lediglich aus kurzen Schüppchen mit maximal einem Viertel der Fruchtlänge. Blütezeit ist von Juli bis Oktober.</div> <div>Der Geschmack ist aufgrund des Milchsaftes bitter (Bitterstoff Lactucopikrin). Das Tausendkorngewicht TKG ist: 1,3 bis 1,6 g, bzw. 1 g = 650 bis 750 Korn. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18 oder 36.</div> <div>Vorkommen </div> <div>Die Heimat der Endivie ist das Mittelmeergebiet. Weit über dieses Gebiet hinaus wird sie als Salatpflanze kultiviert. In Mitteleuropa verwildert sie selten. In den Alpen kann sie noch in Höhen von 1500 bis 2000 Meter angepflanzt werden.</div> <div>In Deutschland sind fünf bis acht Sorten gängig, die in zwei Gruppen unterschieden werden:</div> <div>Escariol, Eskarol, Glatte Endivie, Winterendivie, C. endivia L. var. latifolium Lam., mit breiten, dicken, ganzrandigen Blättern. Er ist am haltbarsten und für die Lagerung am besten geeignet.</div> <div>Frisée, Krausblättrige Endivie, C. endivia L. var. crispum Lam., ist für den Frischbedarf besser geeignet.</div> <div>Für den Anbau am besten geeignet sind neutrale, lockere, kräftige Böden in sonniger, geschützter Lage.</div> <div>Verwendung</div> <div>Die Endivie wird roh als Salat verzehrt, man kann Endivie aber auch warm wie Spinat oder Mangold zubereiten.</div> <div>Geschichte</div> <div>Die Endivie wird schon seit der Antike als Salat kultiviert. Als Stammpflanze wird Cichorium pumilum Jacq. = Cichorium endivia ssp. divaricatum vermutet, die im ganzen Mittelmeergebiet verbreitet ist. Belegen lässt sich die Verwendung im Römischen Reich ab circa Christi Geburt, wo sie als intybus oder intubum bezeichnet wurde, und wo sie möglicherweise auch domestiziert wurde. Nach Plinius wurde die Endivie mit Salz und Essig eingelegt, um sie später gekocht zu essen. In Frankreich war sie stark verbreitet. Über Burgund kam sie nach Deutschland. In der Renaissance-Zeit wird die Pflanze wieder erwähnt im Kräuterbuch von Mattioli als zahme scariol.</div> <div>Eine Nutzung in Deutschland im Mittelalter ist unsicher. Die Endivie wird zwar im Capitulare de villis Karls des Großen erwähnt, aber bis ins 12. Jahrhundert gibt es keinerlei Erwähnung. Im 13. Jahrhundert wird sie von Albertus Magnus erwähnt, er kann sie aber auf Studienreisen in Italien gesehen haben. Erst aus dem 16. Jahrhundert gibt es Abbildungen, die die Nutzung eindeutig belegen, und ebenso das Vorhandensein beider Hauptgruppen (bei Joachim Camerarius). Bereits Leonhart Fuchs stellt sie als „zahme“ Wegwarte in die Verwandtschaft der Wegwarten.</div> <div>Etymologie</div> <div>Das Artepitheton und damit auch der deutsche Name geht auf vor-linnéische Zeiten zurück. Es entwickelte sich aus dem italienischen endivia über das griechische entybon wahrscheinlich nach dem altägyptischen tybi = „Januar“. Die Blätter wurden schon in der Antike als Wintersalat verwendet.</div> <div>Inhaltsstoffe</div> <div>Endiviensalat hat einen verhältnismäßig hohen Gehalt an Mineralstoffen (Kalium, Kalzium) und einigen Vitaminen, vor allem Folsäure und Vitamin A. Der Gehalt an Ballaststoffen beträgt 15 g/kg, Vitamin C ist mit 90 mg/kg enthalten</div>
P 269
Riesen Endivia Samen
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Endivia ''De Ruffec'' Salatsamen (Cichorium endivia)

Endivia ''De Ruffec''...

Preis 1,65 €
,
5/ 5
<!DOCTYPE html> <html> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8" /> </head> <body> <h2><span style="text-decoration: underline;"><em><strong><em><strong>Endivia ''De Ruffec'' Salatsamen (Cichorium endivia)</strong></em></strong></em></span></h2> <h3><span style="color: #ff0000;"><strong>P<strong>reis für packung von 100 Samen.</strong></strong></span></h3> <div> <div>Die Endivie (Cichorium endivia) gehört zur Gattung der Wegwarten (Cichorium) und ist ein typischer Spätsommersalat. Sie wächst in humusreichen Böden in sonniger Lage und hat einen mittleren Nährstoffbedarf.</div> <div>Merkmale</div> <div>Die Endivie ist eine ein- bis zweijährige Art. Sie erreicht in blühendem Zustand Wuchshöhen von 30 bis 70 (bis 140) Zentimeter. Sie bildet keine geschlossenen Salatköpfe, sondern Rosetten aus relativ dicken Blättern. Die Grundblätter sind schwach gezähnt und kahl. Die oberen Stängelblätter sind breit eiförmig, ihr Blattgrund ist herzförmig stängelumfassend. Bei manchen Sorten sind alle Blätter kraus gewellt.</div> <div>Der Blütenstandsstiel ist oben keulig verdickt. Die Köpfchen bestehen nur aus Zungenblüten. Die Früchte, die Achänen, sind eilänglich, kantig und besitzen keinen deutlich ausgebildeten Pappus. Der Pappus besteht lediglich aus kurzen Schüppchen mit maximal einem Viertel der Fruchtlänge. Blütezeit ist von Juli bis Oktober.</div> <div>Der Geschmack ist aufgrund des Milchsaftes bitter (Bitterstoff Lactucopikrin). Das Tausendkorngewicht TKG ist: 1,3 bis 1,6 g, bzw. 1 g = 650 bis 750 Korn. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 18 oder 36.</div> <div>Vorkommen </div> <div>Die Heimat der Endivie ist das Mittelmeergebiet. Weit über dieses Gebiet hinaus wird sie als Salatpflanze kultiviert. In Mitteleuropa verwildert sie selten. In den Alpen kann sie noch in Höhen von 1500 bis 2000 Meter angepflanzt werden.</div> <div>In Deutschland sind fünf bis acht Sorten gängig, die in zwei Gruppen unterschieden werden:</div> <div>Escariol, Eskarol, Glatte Endivie, Winterendivie, C. endivia L. var. latifolium Lam., mit breiten, dicken, ganzrandigen Blättern. Er ist am haltbarsten und für die Lagerung am besten geeignet.</div> <div>Frisée, Krausblättrige Endivie, C. endivia L. var. crispum Lam., ist für den Frischbedarf besser geeignet.</div> <div>Für den Anbau am besten geeignet sind neutrale, lockere, kräftige Böden in sonniger, geschützter Lage.</div> <div>Verwendung</div> <div>Die Endivie wird roh als Salat verzehrt, man kann Endivie aber auch warm wie Spinat oder Mangold zubereiten.</div> <div>Geschichte</div> <div>Die Endivie wird schon seit der Antike als Salat kultiviert. Als Stammpflanze wird Cichorium pumilum Jacq. = Cichorium endivia ssp. divaricatum vermutet, die im ganzen Mittelmeergebiet verbreitet ist. Belegen lässt sich die Verwendung im Römischen Reich ab circa Christi Geburt, wo sie als intybus oder intubum bezeichnet wurde, und wo sie möglicherweise auch domestiziert wurde. Nach Plinius wurde die Endivie mit Salz und Essig eingelegt, um sie später gekocht zu essen. In Frankreich war sie stark verbreitet. Über Burgund kam sie nach Deutschland. In der Renaissance-Zeit wird die Pflanze wieder erwähnt im Kräuterbuch von Mattioli als zahme scariol.</div> <div>Eine Nutzung in Deutschland im Mittelalter ist unsicher. Die Endivie wird zwar im Capitulare de villis Karls des Großen erwähnt, aber bis ins 12. Jahrhundert gibt es keinerlei Erwähnung. Im 13. Jahrhundert wird sie von Albertus Magnus erwähnt, er kann sie aber auf Studienreisen in Italien gesehen haben. Erst aus dem 16. Jahrhundert gibt es Abbildungen, die die Nutzung eindeutig belegen, und ebenso das Vorhandensein beider Hauptgruppen (bei Joachim Camerarius). Bereits Leonhart Fuchs stellt sie als „zahme“ Wegwarte in die Verwandtschaft der Wegwarten.</div> <div>Etymologie</div> <div>Das Artepitheton und damit auch der deutsche Name geht auf vor-linnéische Zeiten zurück. Es entwickelte sich aus dem italienischen endivia über das griechische entybon wahrscheinlich nach dem altägyptischen tybi = „Januar“. Die Blätter wurden schon in der Antike als Wintersalat verwendet.</div> <div>Inhaltsstoffe</div> <div>Endiviensalat hat einen verhältnismäßig hohen Gehalt an Mineralstoffen (Kalium, Kalzium) und einigen Vitaminen, vor allem Folsäure und Vitamin A. Der Gehalt an Ballaststoffen beträgt 15 g/kg, Vitamin C ist mit 90 mg/kg enthalten</div> </div> </body> </html>
P 115 DR
Endivia ''De Ruffec'' Salatsamen (Cichorium endivia)
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Topinambur Pflanzenknollen (Helianthus tuberosus)

Topinambur Pflanzenknollen...

Preis 7,95 €
,
5/ 5
<!DOCTYPE html> <html> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8" /> </head> <body> <h2><strong>Topinambur Pflanzenknollen (Helianthus tuberosus)</strong></h2> <h2><span style="color: #ff0000;"><strong>Preis für Paket von 5 Pflanzenknollen.</strong></span></h2> <p><span style="color: #000000;"></span><b>Topinambur</b> [<span class="IPA">topinamˈbuɐ</span>]<sup id="cite_ref-wahrig_1-0" class="reference">[1]</sup> (<i>Helianthus tuberosus</i>) ist eine Pflanze und zählt botanisch zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und zur selben Gattung wie die Sonnenblume (<i>Helianthus annuus</i>). Sie ist mit der Yacon (<i>Smallanthus sanchifolius</i>) verwandt und bildet wie diese essbare Wurzelknollen, beide gehören zum Wurzelgemüse und sind Nutzpflanzen, deren Sprossknolle primär für die Ernährung genutzt wird.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Herkunft_und_Varianten_des_Namens">Herkunft und Varianten des Namens</span></h2> <p>Der Name leitet sich vom indianischen Volk der Tupinambá ab<sup id="cite_ref-Vogel1996_2-0" class="reference">[2]</sup><sup id="cite_ref-wahrig_1-1" class="reference">[1]</sup> und kann im Deutschen sowohl das männliche (<i>der</i> Topinambur) als auch das weibliche Geschlecht(<i>die</i> Topinambur) annehmen.<sup id="cite_ref-wahrig_1-2" class="reference">[1]</sup></p> <p>Mancherorts in Baden wird Topinambur als <b>Erdapfel</b> bezeichnet. Weitere Namen sind <b>Erdbirne</b> (in Südbaden auch <b>Ross-Erdäpfel</b>, weil sie an Pferde verfüttert wurden) oder <b>Jerusalem-Artischocke</b>, Borbel, Erdartischocke, Erdschocke, Erdsonnenblume, Erdtrüffel, Ewigkeitskartoffel, Indianerknolle, Kleine Sonnenblume, Knollensonnenblume, Rosskartoffel, Schnapskartoffel, Süßkartoffel und Zuckerkartoffel.<sup id="cite_ref-Vogel1993_3-0" class="reference">[3]</sup> Als Erdbirne oder Erdapfel wird im Rheinland, in Süddeutschland, Österreich und in der Schweiz auch die Kartoffel bezeichnet.</p> <p>Als <i>Topinambur</i> oder <i>Rossler</i> wird auch der aus den inulinreichen Sprossknollen dieser Pflanze hergestellte Branntwein bezeichnet.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Beschreibung">Beschreibung</span></h2> <div class="thumb tright"> <div class="thumbinner"><img alt="" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ae/Sunroot_top.jpg/220px-Sunroot_top.jpg" class="thumbimage" width="220" height="293" /> <div class="thumbcaption"> <div class="magnify"></div> Einzeltrieb in Blüte</div> </div> </div> <div class="thumb tright"> <div class="thumbinner"><img alt="" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/23/Topinambur_Helianthus_tuberosus_1.jpg/220px-Topinambur_Helianthus_tuberosus_1.jpg" class="thumbimage" width="220" height="263" /> <div class="thumbcaption"> <div class="magnify"></div> Topinambur-Pflanze</div> </div> </div> <p>Die mehrjährige krautige Pflanze wird bis zu 3 m hoch.<sup id="cite_ref-Keller1986_4-0" class="reference">[4]</sup> Der Trieb ist einjährig und stirbt im Herbst ab.<sup id="cite_ref-Vilmorin1904_5-0" class="reference">[5]</sup> Aus einer Knolle bilden sich mehrere aufrechte und verzweigte<sup id="cite_ref-Vogel1996_2-1" class="reference">[2]</sup>Stängel,<sup id="cite_ref-Keller1986_4-1" class="reference">[4]</sup> an denen gestielte, eiförmige Blätter sitzen. Diese werden 7 bis 10 cm breit und zwischen 10 und 25 cm lang. Stängel und Blätter sind rau und behaart.<sup id="cite_ref-Vogel1993_3-1" class="reference">[3]</sup></p> <p>Was gemeinhin als „Blüte“ bezeichnet wird, ist botanisch gesehen ein Blütenstand. Er ist körbchenförmig und wird von den außen sitzenden Zungen- und den inneren Röhrenblüten gebildet. Es handelt sich um einen zwittrigen Blütenstand. Die Früchte werden botanisch als Achänen bezeichnet.<sup id="cite_ref-Vogel1993_3-2" class="reference">[3]</sup> Die Blütenstände haben einen Durchmesser von 4 bis 8 cm und sitzen in den Achseln der oberen Laubblätter. Die äußeren Zungenblüten sind kräftig gelb. Die Blütezeit von Topinambur liegt zwischen August und November. Als Kurztagspflanze blüht sie aber erst, wenn eine bestimmte Tageslänge unterschritten wird.<sup id="cite_ref-Keller1986_4-2" class="reference">[4]</sup> Daher blüht sie in Nordfrankreich nicht vor Oktober,<sup id="cite_ref-Vilmorin1904_5-1" class="reference">[5]</sup> in Mitteleuropa dagegen schon ab August.<sup id="cite_ref-Vogel1996_2-2" class="reference">[2]</sup></p> <p>Die Pflanze überwintert mit Rhizomen, in die der Spezialzucker Inulin eingelagert wird.<sup id="cite_ref-Lugeon1945_6-0" class="reference">[6]</sup> Die birnen-, apfel- bis spindelförmigen Knollen entstehen an der Sprossbasis,<sup id="cite_ref-Keller1986_4-3" class="reference">[4]</sup><sup id="cite_ref-Vogel1993_3-3" class="reference">[3]</sup> die Knollenhaut ist von beige über gelb bis rosa gefärbt<sup id="cite_ref-Vilmorin1904_5-2" class="reference">[5]</sup> und das Fleisch der Knolle ist weiß. Die Knollen werden etwa so groß wie Kartoffeln.<sup id="cite_ref-Mueller1937_7-0" class="reference">[7]</sup> Die Haut der Knolle ist im Gegensatz zu Kartoffeln fein und dünn.<sup id="cite_ref-Thompson1949_8-0" class="reference">[8]</sup> Die Knollen ertragen Frost bis −30 °C, wobei der oberirdische Spross nur −5 °C aushält.<sup id="cite_ref-Vogel1996_2-3" class="reference">[2]</sup></p> <p>Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 102.<sup id="cite_ref-Oberdorfer2001_9-0" class="reference">[9]</sup></p> <h2><span class="mw-headline" id="Einordnung_als_Neophyt">Einordnung als Neophyt</span></h2> <p>Die Pflanze wuchert,<sup id="cite_ref-Lugeon1945_6-1" class="reference">[6]</sup> und die enorme Wuchskraft bedingt, dass schon Bruchstücke der Rhizomknollen reichen, um neu auszutreiben<sup id="cite_ref-Vogel1996_2-4" class="reference">[2]</sup> und auch noch in Folgekulturen als Durchwuchs aufzutreten.<sup id="cite_ref-Kaltschmitt_10-0" class="reference">[10]</sup></p> <p>In Mitteleuropa verwildert Topinambur häufig und kann – wie andere Neobiota beziehungsweise Neophyten – Probleme verursachen, da sie heimische Pflanzen verdrängt, selber aber außer Wühlmäusen<sup id="cite_ref-11" class="reference">[11]</sup> und Wildschweinen<sup id="cite_ref-12" class="reference">[12]</sup> nur wenige Fressfeinde hat. Im Juli und August bildet die Pflanze an den unterirdischen Ausläufern (Erdkriechsprossen, Rhizomen) länglich-spindelförmige Knollen aus, die als Kohlenhydratespeicher dienen. Aus ihnen treiben im nächsten Frühjahr neue Sprosse. Die Pflanze ist daher in der Lage, in eine bestehende Pflanzengesellschaft einzudringen und diese aufgrund ihres raschen Höhenwachstums im Frühjahr, bei dem die anderen Pflanzen sehr stark beschattet werden, zu verdrängen. Die Wuchskraft ist jedoch sehr vom Standort abhängig. Im eigenen Garten sollten Wurzelsperren (Rhizomsperren) verwendet werden, um die Verwilderung der Helianthus tuberosus zu vermeiden.<sup id="cite_ref-13" class="reference">[13]</sup> Sie kommt in Mitteleuropa in Gesellschaften der Ordnung Convolvuletalia vor, dringt aber auch in Artemisienea-Gesellschaften ein.<sup id="cite_ref-Oberdorfer2001_9-1" class="reference">[9]</sup></p> <h2><span class="mw-headline" id="Herkunft_und_Geschichte">Herkunft und Geschichte</span></h2> <p>Topinambur stammt aus Nord- und Mittelamerika,<sup id="cite_ref-Vilmorin1904_5-3" class="reference">[5]</sup> ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet wird in Mexiko vermutet. Heute ist die Art im zentralen und östlichen Nordamerika sowie in Mittelamerika verbreitet und gilt als Kulturpflanze der Indianer aus vorkolumbianischer Zeit.</p> <p>Überlebende einer Hungersnot unter französischen Auswanderern in Kanada/Nordamerika schickten 1610 einige der unbekannten Knollen, die ihnen das Leben gerettet hatten, nach Europa. So kam sie auch 1612 nach Paris<sup id="cite_ref-Keller1986_4-4" class="reference">[4]</sup> sowie in den Vatikan als Sammelplatz für Wunder aller Art. In Frankreich wurde die „Indianerkartoffel“ nach einem brasilianischen Indianerstamm, der zufällig gerade zu Besuch war, benannt: topinambour. Parallel einigten sich päpstliche Gärtner auf <i>girasole articiocco</i> (Sonnenblumen-Artischocke). Durch Volksetymologie wurde aus <i>girasole</i> im englischen Sprachraum die Bezeichnung <i>Jerusalem-Artischocke.</i></p> <p>Zuerst wurde die Topinambur als Nahrungsmittel angebaut. Im 19. Jahrhundert waren die Knollen ein wichtiges Nahrungs- und Futtermittel. Vor allem in Frankreich genoss sie nach ihrer Einführung Anfang des 17. Jahrhunderts große Popularität. In Europa wurde die süßlich schmeckende Knolle ab 1750 weitgehend von der ergiebigeren Kartoffel verdrängt.</p> <p>Heute wird Topinambur auf fast allen Kontinenten angebaut, Hauptanbaugebiete befinden sich in Nordamerika, Russland, Australien und Asien. Mit nur noch geringer wirtschaftlicher Bedeutung wird sie zudem in Südfrankreich und den Niederlanden angebaut. In der Schweiz wird sie im Seeland seit 1978 wieder erwerbsmäßig angebaut.<sup id="cite_ref-Keller1986_4-5" class="reference">[4]</sup> In Deutschland findet man nur kleine Anbaugebiete in Niedersachsen, Brandenburg und Baden. In Baden im Landkreis Rastatt fanden sich 1990 noch etwa 200 ha im Anbau, in Dänemark waren es 1990 noch 15 bis 20 ha.<sup id="cite_ref-Vogel1996_2-5" class="reference">[2]</sup> Heute wird die Knolle fast nur in Bioläden oder auf Wochenmärkten verkauft.<sup id="cite_ref-Vogel1993_3-4" class="reference">[3]</sup><sup id="cite_ref-Stolzenburg2003_14-0" class="reference">[14]</sup>In der Schweiz und in Österreich wird sie auch über die Einzelhandelsketten vermarktet.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Kultivierung">Kultivierung</span></h2> <h3><span class="mw-headline" id="Anbau_und_Ernte">Anbau und Ernte</span></h3> <div class="thumb tright"> <div class="thumbinner"><img alt="" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/b2/Helianthus_tuberosus_%28rhizomes%29.jpg/220px-Helianthus_tuberosus_%28rhizomes%29.jpg" class="thumbimage" width="220" height="147" /> <div class="thumbcaption"> <div class="magnify"></div> Einige gewaschene Topinambur-Rhizomknollen</div> </div> </div> <div class="thumb tright"> <div class="thumbinner"><img alt="" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/78/Tobinambur_2.jpg/220px-Tobinambur_2.jpg" class="thumbimage" width="220" height="165" /> <div class="thumbcaption"> <div class="magnify"></div> Knollen, sehr frühe Sorte wildwachsend, Ingelheim am Rhein</div> </div> </div> <div class="thumb tright"> <div class="thumbinner"><img alt="" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8e/Tobinambur1.jpg/220px-Tobinambur1.jpg" class="thumbimage" width="220" height="165" /> <div class="thumbcaption"> <div class="magnify"></div> Knollen, sehr späte rote Sorte</div> </div> </div> <p>Im erwerbsmäßigen Anbau wird Topinambur einjährig kultiviert. Er ist anspruchslos und stellt keine großen Anforderungen an seinen Standort, wobei auch nährstoffarme Böden genutzt werden können. Optimal sind Standorte mit pH-Werten zwischen 6,0 und 7,5.<sup id="cite_ref-Vogel1996_2-6" class="reference">[2]</sup> Sehr gut folgt er in der Kulturfolge auf Kulturen, die lockeren Boden hinterlassen und er wächst vor allem auf lockerem, leicht sandigem Boden; Staunässe wird gemieden. Klimatisch kann die Pflanze von kühlen Gebieten wie Nordamerika und -europa bis weit in den Süden gedeihen,<sup id="cite_ref-Thompson1949_8-1" class="reference">[8]</sup> auch für die Tropen ist er während der „kühleren“ Jahreszeit geeignet.<sup id="cite_ref-Messiaen1998_15-0" class="reference">[15]</sup> Besonders geschätzt werden vollsonnige Standorte, Topinambur fühlt sich aber auch im Halbschatten wohl.</p> <p>Die Neubepflanzung erfolgt im frühen Frühjahr (Februar-April). Während der sehr frühen Pflanzung kann die Kultur mit Vlies bedeckt werden, um das Austreiben zu beschleunigen.<sup id="cite_ref-vanWijk2006_16-0" class="reference">[16]</sup> Der Pflanzabstand in der Reihe beträgt 30 bis 40 cm und der Reihenabstand 60 bis 80 cm. Die Knollen werden auf eine Tiefe von 10 bis 12 cm abgelegt.<sup id="cite_ref-Vilmorin1904_5-4" class="reference">[5]</sup> Es kann die gleiche Anbautechnik wie für Kartoffeln verwendet werden. Dazu werden die Reihen angehäufelt, um das Treiben der Knollen zu verfrühen und das Aufnehmen der Knollen zu vereinfachen, da sie erhöht liegen. Für einen Hektar werden je nach Knollengröße 1,2 bis 2 t Knollen benötigt,<sup id="cite_ref-Vilmorin1904_5-5" class="reference">[5]</sup> Das entspricht 0,2 kg/m² (20 kg/a).<sup id="cite_ref-Keller1986_4-6" class="reference">[4]</sup> Die optimale Bestandsdichte beträgt 3 bis 5 Knollen/m².<sup id="cite_ref-Vogel1993_3-5" class="reference">[3]</sup></p> <p>Topinambur benötigt vor allem zu Kulturbeginn Pflege durch Unkrautbekämpfung.<sup id="cite_ref-Mueller1937_7-1" class="reference">[7]</sup> Danach überwuchert und verdrängt die Pflanze das Unkraut, so dass es keine ertragsmindernde Rolle mehr spielt.<sup id="cite_ref-Thompson1949_8-2" class="reference">[8]</sup> Werden zusätzlich noch die Blüten entfernt, kann der Ertrag um zehn bis zwölf Prozent gesteigert werden, wobei die Knollen im Mittel von 3,8 g auf 4,4 g größer wurden.<sup id="cite_ref-Westley1993_17-0" class="reference">[17]</sup> Bei einer Kürzung der Gesamtpflanze kommt es dagegen zu einem Minderertrag.<sup id="cite_ref-Klug-Andresen1992_18-0" class="reference">[18]</sup></p> <p>Obwohl die Pflanze auch auf nährstoffarmen Böden wachsen kann, ist der Ertrag mit zusätzlicher Düngung höher. Frühere Versuche aus Frankreich und Deutschland (vor 1949) zeigen einen hohen Kaliumbedarf.<sup id="cite_ref-Thompson1949_8-3" class="reference">[8]</sup> Topinambur benötigt zum Aufwuchs (in kg/ha Reinnährstoff) 100 Stickstoff, 50 P<sub>2</sub>O<sub>5</sub>, 150 K<sub>2</sub>O. Wenn vorhanden, nimmt die Pflanze bis 150 kg/ha Stickstoff auf, aber ohne großartigen Mehrertrag.<sup id="cite_ref-Vogel1996_2-7" class="reference">[2]</sup> Englische Untersuchungen geben gar nur 50 kg/ha Stickstoff an.<sup id="cite_ref-vanWijk2006_16-1" class="reference">[16]</sup> Vor allem das Wachstum der oberirdischen Pflanzenteile nimmt stark zu.<sup id="cite_ref-Wonneberger2004_19-0" class="reference">[19]</sup> Der Nährstoffgehalt (= Nährstoffabfuhr durch Knollenernte) je dt Knolle beträgt 0,26 kg N, 0,14 kg P<sub>2</sub>O<sub>5</sub>, 0,62 kg K<sub>2</sub>O und 0,02 kg MgO.</p> <p>Der Hauptzuwachs der Knollen erfolgt von Juli bis Oktober,<sup id="cite_ref-Stolzenburg2003_14-1" class="reference">[14]</sup> geerntet wird von November bis März/April vor dem Neuaustrieb der Knollen.<sup id="cite_ref-Vilmorin1904_5-6" class="reference">[5]</sup> Nachdem die Blätter abfallen (Einfallen), werden die Stängel zur leichteren Ernte eingekürzt.<sup id="cite_ref-Mueller1937_7-2" class="reference">[7]</sup> Die Erträge betragen ca. 60 t/ha Knollen,<sup id="cite_ref-blfl_20-0" class="reference">[20]</sup> bei guter Kultur können auch bis zu 80 t/ha erreicht werden und im Hausgarten sind Erträge von 2 bis 3 kg/m² üblich.<sup id="cite_ref-Keller1986_4-7" class="reference">[4]</sup> Für die Ernte sind stärker ausgelegte Maschinen nötig, weil die Knollen fester mit der Pflanze verwachsen sind als Kartoffeln.<sup id="cite_ref-vanWijk2006_16-2" class="reference">[16]</sup> Im Gegensatz zu Kartoffeln verträgt die Topinamburknolle Frost, solange sie im Boden ist.<sup id="cite_ref-Vilmorin1904_5-7" class="reference">[5]</sup> Um auch bei Frost ernten zu können, kann die Erde mit Stroh oder Laub bedeckt werden.<sup id="cite_ref-Vogel1996_2-8" class="reference">[2]</sup> Nach der Ernte verbleibt meist ein Teil der kleineren Knollen im Boden, dieser dient für die nächstjährige Kultur. Topinambur bleibt für einige Jahre am gleichen Standort und wird jährlich abgeerntet. Erfolgt ein Kulturwechsel, wird am besten Wiese angesät, die mehrmals im Jahr gemäht wird. Das bringt den Wuchs der Topinambur zum Erliegen und sie verschwindet aus der Kulturfläche.</p> <h3><span class="mw-headline" id="Vermehrung">Vermehrung</span></h3> <p>Topinambur wird in der Regel vegetativ über Knollen vermehrt.</p> <p>Die Vermehrung über Samen wurde 1904 durch Vilmorin auf Korsika versucht. Das Resultat war eine gelbe Sorte, die einen feineren Geschmack, aber weniger Ertrag brachte.<sup id="cite_ref-Vilmorin1904_5-8" class="reference">[5]</sup> Wegen des späten Blütezeitpunkts reifen die Samen in Mitteleuropa normalerweise nicht aus, so dass die Pflanzen ganz auf vegetative Vermehrung über die Sprossknolle angewiesen sind. Auch die Vermehrung mittels Meristemkultur ist aus den aus Blättern gewonnenen Zellen zu Züchtungszwecken möglich.<sup id="cite_ref-Vogel1996_2-9" class="reference">[2]</sup> In Guadeloupe existiert eine Sorte (<i>Navet de Jérusalem</i>), die unter dortigem Klima besonders schnell innerhalb 90 Tagen Knollen bildet.<sup id="cite_ref-Messiaen1998_15-1" class="reference">[15]</sup></p> <h3><span id="Krankheiten_und_Sch.C3.A4dlinge"></span><span class="mw-headline">Krankheiten und Schädlinge</span></h3> <p>Insgesamt wird Topinambur nur von wenigen Krankheiten und Schädlingen befallen, die selten ertragsmindernd sind. Fast jährlich ist Echter Mehltau und <i>Alternaria</i> anzutreffen, aber nicht bekämpfungswürdig. Neben Mehltau kommt gelegentlich auch Rost vor.<sup id="cite_ref-vanWijk2006_16-3" class="reference">[16]</sup> Wenn großflächiger Anbau durchgeführt wird, kann der Krankheits- und Schädlingsdruck steigen.<sup id="cite_ref-Vogel1996_2-10" class="reference">[2]</sup> Unter tropischen Bedingungen ist die Pflanze sehr empfindlich gegenüber der Becherpilz-Art <i>Sclerotium rolfsii</i>.<sup id="cite_ref-Messiaen1998_15-2" class="reference">[15]</sup> Sklerotinia führt zu vorzeitigem Welken der Pflanze und zum Faulen der Knolle. Deshalb sind Sklerotinia-empfindliche Vorkulturen wie Buschbohnen oder Kohlarten zu vermeiden.<sup id="cite_ref-vanWijk2006_16-4" class="reference">[16]</sup> Unter europäischen Bedingungen sind auch Wildschweine und Wühlmäuse als Schädiger anzutreffen.<sup id="cite_ref-Wonneberger2004_19-1" class="reference">[19]</sup> Bei zu hohen Düngergaben (insbesondere Stickstoff) faulen die Wurzeln leichter.<sup id="cite_ref-Vogel1993_3-6" class="reference">[3]</sup></p> <h2><span class="mw-headline" id="Nutzung">Nutzung</span></h2> <h3><span id="Ern.C3.A4hrung"></span><span class="mw-headline">Ernährung</span></h3> <p>Der Geschmack der Topinamburknollen ist süßlich, die Konsistenz wässrig und sie erinnert an Artischockenböden und Yacon.<sup id="cite_ref-vanWijk2006_16-5" class="reference">[16]</sup> Die Knolle kann sowohl roh in Salaten als auch in Salzwasser gekocht verzehrt werden.<sup id="cite_ref-Vilmorin1904_5-9" class="reference">[5]</sup> Auch frittiert wie Kartoffeln sind sie zum Essen geeignet.<sup id="cite_ref-vanWijk2006_16-6" class="reference">[16]</sup> Ebenso kann ein Saft als Getränk zubereitet werden.<sup id="cite_ref-Keller1986_4-8" class="reference">[4]</sup> Unter saurem Milieu kann dieser eingedickt werden und ergibt einen 90%igen Fructosesirup. Der goldgelb bis braune Topinambursirup wird als alternatives Süßungsmittel verkauft.<sup id="cite_ref-Goerner1996_23-0" class="reference">[23]</sup></p> <p>Besonders hervorzuheben ist der Inhaltsstoff Inulin, ein unverdauliches Polysaccharid. Als wasserlöslicher Ballaststoff ist Inulin ein wichtiges Präbiotikum. Der Gehalt an Inulin ist zum Zeitpunkt der Ernte am höchsten und fällt bei der Lagerung ab. Der Gesamtgehalt (auf die Masse bezogen) an Zuckern bleibt dabei konstant.<sup id="cite_ref-Stolzenburg2003_14-2" class="reference">[14]</sup></p> <table cellspacing="0" cellpadding="5" border="1"> <tbody> <tr> <td colspan="7">100 g Topinambur enthalten allgemein:</td> </tr> <tr> <td>Brennwert</td> <td>Wasser</td> <td>Eiweiß</td> <td>Fett</td> <td>Kohlenhydrate</td> <td>Ballaststoffe</td> </tr> <tr> <td>130 kJ (31 kcal)</td> <td>78,465 g</td> <td>2,44 g</td> <td>0,41 g</td> <td>4 g</td> <td>12,5 g</td> </tr> </tbody> </table> <table cellspacing="0" cellpadding="5" border="1"> <tbody> <tr> <td colspan="12">100 g Topinambur enthalten allgemein:</td> </tr> <tr> <td>Broteinheiten</td> <td>Linolensäure</td> <td>Linolsäure</td> <td>Mineralstoffe</td> <td>Natrium</td> <td>Kalium</td> <td>Calcium</td> <td>Magnesium</td> <td>Phosphor</td> <td>Eisen</td> <td>Zink</td> <td>Kupfer</td> </tr> <tr> <td>0,33 BE</td> <td>44 mg</td> <td>0,165 g</td> <td>1,74 g</td> <td>3 mg</td> <td>478 mg</td> <td>10 mg</td> <td>20 mg</td> <td>78 mg</td> <td>3,7 mg</td> <td>60 µg</td> <td>0,150 mg</td> </tr> </tbody> </table> <table cellspacing="0" cellpadding="5" border="1"> <tbody> <tr> <td colspan="17">100 g Topinambur enthalten die Vitamine:</td> </tr> <tr> <td>A</td> <td>B1</td> <td>B2</td> <td>B3</td> <td>B5</td> <td>B6</td> <td>B7</td> <td>B9</td> <td>B12</td> <td>C</td> <td>D</td> <td>E</td> <td>K</td> </tr> <tr> <td>2 µg</td> <td>200 µg</td> <td>60 µg</td> <td>1,3 mg</td> <td>60 µg</td> <td>90 µg</td> <td>1,7 µg</td> <td>31 µg</td> <td>0 mg</td> <td>4 mg</td> <td>0 mg</td> <td>1,3-2 mg</td> <td>0,023 mg</td> </tr> </tbody> </table> <p>Da die Knollen nur eine dünne Haut haben, trocknen sie leicht aus und werden welk.<sup id="cite_ref-Lugeon1945_6-2" class="reference">[6]</sup> Anders als Kartoffeln sind sie deshalb nur wenige Wochen offen lagerbar.<sup id="cite_ref-Thompson1949_8-4" class="reference">[8]</sup> Das geschieht nach dem Kauf am besten foliert im Kühlschrank.<sup id="cite_ref-Vogel1996_2-11" class="reference">[2]</sup> Nach der Ernte müssen die Knollen frostfrei gelagert werden, weil sie dann nicht mehr frosthart sind.<sup id="cite_ref-Vilmorin1904_5-10" class="reference">[5]</sup> Die Luftfeuchte sollte zur Lagerung bei etwa 90 % liegen,<sup id="cite_ref-vanWijk2006_16-7" class="reference">[16]</sup> die Temperatur am besten nahe 1 bis 2 °C. Eingeschlagen in Erde sind sie einige Monate haltbar.<sup id="cite_ref-Thompson1949_8-5" class="reference">[8]</sup> Bis zu sechs Monate Lagerung sind in Erdmieten möglich.<sup id="cite_ref-Wonneberger2004_19-2" class="reference">[19]</sup> Durch ein neuartiges Infrarot-Trocknungsverfahren kann küchenfertiges Topinambur erstmals ganzjährig verfügbar gemacht werden.</p> <h3><span class="mw-headline" id="Brennerei">Brennerei</span></h3> <p>Topinambur wurde schon Ende des 19. Jahrhunderts für das Brennen von Destillaten verwendet.<sup id="cite_ref-Vilmorin1904_5-11" class="reference">[5]</sup> In Baden werden die Topinambur-Knollen zu einem Verdauungsschnaps verarbeitet, der unter den Bezeichnungen „<i>Topinambur-Branntwein</i>“, „<i>Topinambur</i>“, „<i>Topi</i>“, „<i>Erdäpfler</i>“, „<i>Rossler</i>“ (abgeleitet von Ross-Erdäpfel) oder „<i>Borbel</i>“ verkauft wird.</p> <p>Topinambur-Branntwein duftet fruchtig und hat ein leicht nussig-süßliches Aroma. Charakteristisch ist der intensive aber angenehm erdige Geschmack, der entfernt an Enzian erinnert. Vor dem Brand müssen die Topinambur-Knollen gründlich gewaschen werden, um alle Anhaftungen von Erde zu beseitigen. Bei ungenügender Reinigung bekommt der Branntwein einen unangenehmen Geschmack, im ungünstigsten Fall kann es zu Fehlgärungen kommen.</p> <p>Topinambur-Branntwein wird gelegentlich zum „<i>Roten Rossler</i>“ veredelt. Dabei wird er mit Wurzeln der Blutwurz angesetzt, wobei Pflanzenstoffe aus der Wurzel herausgelöst werden, die dem „<i>Roten Rossler</i>“ einen leicht bitteren und adstringierenden Geschmack und nicht zuletzt die rote Färbung verleihen. Der „<i>Rote Rossler</i>“ ist bei Magenverstimmung, Durchfall oder Leibschmerzen als Hausmittel angezeigt, wird aber auch ohne körperliche Beschwerden, beispielsweise zur Unterstützung der Verdauung nach einer ausgiebigen Mahlzeit, gerne verkostet. Neben Blutwurz werden auch andere Zutaten, beispielsweise Johannisbeeren, bei der Herstellung von „<i>Rotem Rossler</i>“ verwendet. „<i>Roter Rossler</i>“ kommt wie reiner Topinambur-Schnaps mit 40–45 Vol.-Prozent Alkohol in den Handel.</p> <p>Über 90 Prozent der in Deutschland gerodeten Topinamburknollen werden derzeit in Obstbrennereien zu Spirituosen verarbeitet.<sup id="cite_ref-carmen_24-0" class="reference">[24]</sup> Bei der Vergärung und anschließenden Destillation zu Spirituosen hat die Länge der Inulinmoleküle geringe Bedeutung, da nicht vergärbar.<sup id="cite_ref-Stolzenburg2005_25-0" class="reference">[25]</sup> Topinambur zählt laut Branntweinmonopol-Gesetz zu den Obststoffen.<sup id="cite_ref-Stolzenburg2005_25-1" class="reference">[25]</sup></p> <h3><span class="mw-headline" id="Zuckerherstellung">Zuckerherstellung</span></h3> <p>In geringerem Maß hatte Topinambur auch Bedeutung als Rohstoff für die Fruchtzucker-Herstellung.<sup id="cite_ref-Gotthard_26-0" class="reference">[26]</sup> Interessant ist Fructose, weil sie süßer als Zucker (Saccharose) oder Dextrose (Glucose) ist. Die Zuckergewinnung war jedoch recht schwierig und kostenintensiv und wurde um den Zweiten Weltkrieg nicht mehr weiterverfolgt.<sup id="cite_ref-Thompson1949_8-6" class="reference">[8]</sup> Heute gibt es Techniken, die es leichter möglich machen, Fructose aus Topinambur herzustellen, indem sie nutzen, dass Fructose nach der Hydrolyse des Mehrfachzuckers Inulin schon hochprozentig in der Knolle vorhanden ist.<sup id="cite_ref-Stolzenburg2005_25-2" class="reference">[25]</sup></p> <h3><span class="mw-headline" id="Futterpflanze">Futterpflanze</span></h3> <p>Früher wurde auch den Haustieren (Vieh, Pferden, Schweinen) Topinambur verfüttert.<sup id="cite_ref-Vilmorin1904_5-12" class="reference">[5]</sup> Die nahe verwandte Art <i>H. maximilianii</i> wird in den USA auch noch als Futterpflanze genutzt.<sup id="cite_ref-Vogel1996_2-12" class="reference">[2]</sup> Heute befinden sich wieder Produkte als Zusatzfutter für Pferde und Kleintiere im Handel.<sup id="cite_ref-Stolzenburg2005_25-3" class="reference">[25]</sup> Für Schafe soll sie ein sehr gutes Futter sein.<sup id="cite_ref-Wimmer1832_27-0" class="reference">[27]</sup> Topinambur wurde in geringem Umfang auch als Futterpflanze für Wildfutter angebaut. Dort scharren vor allem Hasen, Rot- und Schwarzwild die Knollen aus dem Boden.<sup id="cite_ref-Mueller1937_7-3" class="reference">[7]</sup> Vom Wild werden vor allem die Jungtriebe zur Äsung angenommen. An ausgewachsene Pflanzen geht Wild dagegen selten, da die Blätter offensichtlich zu rau sind. Wenn die Knollen jedoch freigelegt werden – zum Beispiel durch Hegearbeit von Menschen – sind sie eine beliebte Nahrung für Rehe. Neben Wildschweinen fressen auch Bisamratte, Wanderratte, Schermaus und Wildkaninchen die Knollen. Da Topinambur vor allem die Uferbereiche von Fließgewässern besiedelt, kann es hier aufgrund der Wühltätigkeiten zu größeren Schäden an der Uferbefestigung kommen. Die Wühltätigkeit der Nager trägt außerdem zur Verbreitung der Pflanzen bei. Von Nagern freigelegte Knollen und Knollenbruchstücke werden durch Fließgewässer häufig verschwemmt und besiedeln dann andere Habitate neu. Auch wenn Topinambur heute als invasive Pflanze angesehen werden kann, ist die Kultur unter geregelten Bedingungen weiterhin möglich.</p> <h3><span class="mw-headline" id="Bioenergie">Bioenergie</span></h3> <p>Aufgrund der guten Anbaueigenschaften und der hohen Biomasseproduktion kann Topinambur auch als Energiepflanze genutzt werden und spielt entsprechend als nachwachsender Rohstoff eine potenzielle Rolle.<sup id="cite_ref-Vogel1996_2-13" class="reference">[2]</sup>Dabei lassen sich sowohl die vegetativen Teile als auch die Knollen zu Biogas und Bioethanol vergären oder zu Brennstoff trocknen und verarbeiten. Zur Nutzung für die Bioethanolherstellung sollten die Knollen einen Frost abbekommen haben, damit das enthaltene Inulin durch die dadurch aktivierte Inulase in fermentierbare Zucker umgewandelt werden kann.<sup id="cite_ref-Kaltschmitt_10-1" class="reference">[10]</sup></p> <p>Für die Biogasnutzung ist eine mehrjährige Kultur möglich. Der Trockenmasseertrag (Kraut und Knollen) kann bis zu 30 Tonnen pro Hektar betragen. Mit ca. 8140 Kubikmeter Biogas pro Hektar kann aus dem Krautertrag rund zehn Prozent weniger Biogas gewonnen werden als bei Silomaisanbau. Erntet man auch die Knollen, ist ein zusätzlicher Ertrag von etwa 2150 Kubikmeter Biogas pro Hektar möglich. Allerdings gibt es erst seit wenigen Jahren Anbauerfahrungen mit Topinambur zur Energienutzung.<sup id="cite_ref-carmen_24-1" class="reference">[24]</sup> Bei der Veredelung zu Ethanol hat der Inulin-Ertrag und damit auch die Form der Inulinmoleküle kaum Einfluss.<sup id="cite_ref-Stolzenburg2005_25-4" class="reference">[25]</sup> Topinambur wird bei der Bioethanol-Herstellung nur noch durch die Zuckerrübe geschlagen.<sup id="cite_ref-Stolzenburg2005_25-5" class="reference">[25]</sup></p> <p>Topinambur kann auch getrocknet und in Form von Pellets als Brennstoff genutzt werden. Sie können ohne Umbaumaßnahmen in Hackschnitzel- oder Pelletheizungen eingesetzt werden. Dabei entsprechen im Mittel 3,1 kg Topinamburkrautpellets einer Heizleistung von 1 kg Heizöl. Oder: 20 t/ha Topinamburkraut entsprechen ca. 6400 l Heizöl.<sup id="cite_ref-pankratius_28-0" class="reference">[28]</sup></p> <h3><span class="mw-headline" id="Medizinische_Bedeutung">Medizinische Bedeutung</span></h3> <p>Die Knollen sind bei Diabetikern beliebt, da sie zu 16 % aus Kohlenhydraten in Form des Mehrfachzuckers Inulin bestehen.<sup id="cite_ref-Thompson1949_8-7" class="reference">[8]</sup> Topinambur ist seit 1922 auf dem Speiseplan flankierend zur Behandlung von Diabetes in Verwendung.<sup id="cite_ref-Stolzenburg2005_25-6" class="reference">[25]</sup> Inulin, der langkettige Zuckerstoff, kann nicht verdaut werden, weil die dazu nötigen Enzyme nicht vorhanden sind, und wirkt deshalb als Ballaststoff im Darm. Erst im Dickdarm kommt es zur Fermentierung, was aber auch zu Blähungen führen kann. Wird Inulin regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen, senkt das die Blutfettwerte und fördert die Anwesenheit von Bifidobakterien.<sup id="cite_ref-Stolzenburg2003_14-3" class="reference">[14]</sup> Entsprechende Versuche wurden mit Absetzferkeln im Ersatz zu Leistungsförderern eingesetzt und förderten die Laktoflora-Bildung.<sup id="cite_ref-Stolzenburg2005_25-7" class="reference">[25]</sup></p> <p>In der Homöopathie wird Topinambur als Mittel zur Gewichtsreduktion – durch Hemmung des Hungergefühls – angewendet.<sup id="cite_ref-Stolzenburg2005_25-8" class="reference">[25]</sup> In Reformhäusern wird Topinambur als Kautablette oder Getränk verkauft, um, vor der eigentlichen Mahlzeit eingenommen, in Verbindung mit Wasser durch Aufquellen im Magen das Hungergefühl etwas zu dämpfen. Die Knolle enthält Betain, Cholin und Saponine, die als hemmend gegen Krebsangesehen werden.<sup id="cite_ref-Wonneberger2004_19-3" class="reference">[19]</sup> Des Weiteren beinhaltet Topinambur sog. Polyphenole, die eine starke antioxidative Wirkung haben. Sie schützen die Pflanze vor Fraßfeinden sowie schädlichen Umwelteinflüssen. Im menschlichen Körper wirken sie ähnlich, weswegen sie sehr wertvoll für die Gesundheit sind. Die Knollen enthalten die Phenolsäuren Salicylsäure (wirkt antimikrobiell sowie entzündungshemmend), Chlorogensäure(krebsvorbeugende Wirkung) und Gentisinsäure (bakteriostatische Effekte).</p> </body> </html>
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Topinambur Pflanzenknollen (Helianthus tuberosus)
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Sorte aus Italien
Artischoke Violet de Provence Samen

Artischoke Violet de...

Preis 1,95 €
,
5/ 5
<h2><strong>Artischoke Violet de Provence Samen</strong></h2> <h2><span style="color: #ff0000;" class=""><strong>Preis für packung von +-20 (1g) Samen.</strong></span></h2> <p>Violette Blütenknospen auf imposanter Pflanze. Violet de Provence ist eine besonders apart gefärbte Sorte dieser dekorativen Großstaude. Knospig geerntet sind die Blütenböden, wie auch die Schuppenblätter ein beliebtes Delikatessgemüse in der Küche. Als Schnittblume halten die Blüten sehr lange.</p> <p>Die Aussaat erfolgt im Haus von Februar bis März bei 20-22 ° C direkt mit einem Korn in kleine Töpfe. Die Keimung erfolgt binnen 14-20 Tagen. Sobald die Pflanzen groß genug sind, wird im Abstand 80 x 80 cm ins Freiland gepflanzt</p> <p>Artischocken sind Stauden, die durchlässige Böden mögen. Insbesondere im Winter kann Nässe und Kälte zu Ausfällen führen. Empfehlenswert ist ein Rückschnitt, eine Abdeckung mit Stroh und der Überzug mit einer Folie bis Mitte März. So geschützt, können Artischocken mehrere Jahre überdauern.</p> <script src="//cdn.public.n1ed.com/G3OMDFLT/widgets.js"></script>
VE 218 (1g)
Artischoke Violet de Provence Samen
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Artischocke Samen Green...

Artischocke Samen Green...

Preis 1,95 €
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5/ 5
<h2><strong>Artischocke Samen Green Globe Winterhart</strong></h2> <h2><span style="color: #ff0000;" class=""><strong><strong>Preis für packung von +-20 (1g) Samen. </strong></strong></span></h2> <div> <div>Artischocke Green Globe Cynara scolymus Leckeres, mediteranes Gourmet-Gemüse. &nbsp;Die Sorte Green Globe hat besonders feine und geschmackvolle Blattrosetten Außerdem ist sie ein toller Anblick in jedem Garten. Sie erreicht eine Höhe bis 1,80 m und benötigt einen gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden, vorzugsweise in der Sonne Im Herbst wird die Pflanze bodennah zurückgeschnitten und mit Stroh, Laub oder Mulch abgedeckt. So behandelt, kommt sie jedes Jahr wieder gerne zu Ihnen</div> <div>Es gibt zwei Möglichkeiten, Artischocken zu vermehren.</div> <div>generative Vermehrung durch Aussaat</div> <div>vegetative Vermehrung durch Teilung</div> <div>&nbsp;</div> <div>Vermehrung durch Aussaat</div> <div>Bei der Vermehrung durch Samen sollte nur neues, keimfähiges Qualitätssaatgut Verwendung finden.</div> <div>Aussaatttermin ist Anfang bis Mitte Februar, am besten in ca. 8 cm-Töpfen auf der Fensterbank im Wintergarten oder im Gewächshaus. Es empfiehlt sich, den Samen vor der Aussaat ca. 2 – 3 Stunden in lauwarmem Wasser vorquellen zu lassen.Die Keimtemperatur sollte bei 18 - 22º C liegen. Nach etwa drei Wochen können dann die jungen Sämlinge schon bewundert werden. Bei optimalen Kulturbedingungen sowie bei ausreichend Licht und Wärme kann bei Bedarf ein Umtopfen in größere Töpfe sinnvoll sein.&nbsp;</div> <div>&nbsp;</div> <div>Pflanzung und Weiterkultur</div> <div>Die Pflanzung der nun kräftigen und zuvor abgehärteten Artischocken erfolgt nach den Spätfrösten ab Mitte Mai in einem tiefgründigen, lehmigen und gut mit Stallmist oder Kompost vorbereitetem Boden. Der Pflanzabstand an einem vollsonnigen Standort sollte ca. einem Meter entsprechen. Ab April kann auch direkt ins Freiland gesät werden. Eine Ernte ist dann allerdings erst im Folgejahr zu erwarten.</div> <div>Artischocken zählen zu den Starkzehrern und müssen daher regelmäßig mit Nährstoffen und Wasser versorgt werden.&nbsp;</div> <div>Sie lieben einen pH-Wert von 6,5 – 7,5.</div> <div>&nbsp;</div> <div>Vermehrung durch Teilung</div> <div>Trennen sie im Frühling mit einem glatten Messerschnitt nur gesunde und kräftige Pflanzen von der Mutterpflanze. Jedes der abgetrennten Teilstücke muss mindestens zwei Triebe mit Blättern und ein gutes Wurzelsystem aufweisen. Die Blätter sollten um das obere Viertel eingekürzt werden.&nbsp;</div> <div>Die Pflanzetiefe der sogenannten “Kindel” entspricht der Pflanzetiefe der Mutterpflanze. Spätestens nach dem dritten oder vierten Standjahr sollte eine Teilung erfolgen.</div> <div>Die Pflanzabstände entsprechen denen der Sämlinge.</div> <div>&nbsp;</div> <div>Sortenbeispiele</div> <div>Kardy ist als Zierartischocke besonders gut geeignet. Sie ist reichblühend, kältetolerant und essbar.&nbsp;</div> <div>Green Globe eine frühe Sorte, Form schön rund, sehr gleichmäßige Erntereife.</div> <div>Orlando F1mit dornlosen Stielen, hochwertige Kopfqualität, sehr geschmackvoll.</div> <div>Weitere Sorten: Große Grüne und Grüne von Laon.</div> <div>&nbsp;</div> <div>Erntezeitpunkt</div> <div>Bei günstigen Bedingungen werden bereits im Spätsommer der ersten Saison eigene Köpfe geschnitten. In der zweiten Saison gibt es bereits mehr Blütentriebe. Geerntet werden die festen Knospen, sobald sie ausreichend groß sind und bevor sich die Schuppen öffnen. Wenn die Blütenköpfe sich purpurrot verfärben und die Schuppen sich zu öffnen beginnen, wird die Artischocke ungenießbar. Zuletzt wird der mittlere Blütenknopf abgeschnitten und der Blütenstiel eingekürzt.</div> <div>Die kleineren Nebenköpfe werden erst geerntet, wenn sie einen Durchmesser von 7 bis 10 cm erreicht haben.</div> <div>&nbsp;</div> <div>Frostschutz im Winter</div> <div>Im Spätherbst, wenn sich die Blätter gelb verfärben, schneidet man die langen Blütenstiele soweit wie möglich zurück und bindet die umstehenden Blätter lose zusammen. Die Ausläufer verbleiben am Stock für die Teilung im Frühjahr. Eine Lage Stroh mit anschließender Erdabdeckung verhindert selbst bei längeren Frostperioden Kälteschäden.&nbsp;</div> </div> <script src="//cdn.public.n1ed.com/G3OMDFLT/widgets.js"></script>
VE 217 (1g)
Artischocke Samen Green Globe Winterhart
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Gewöhnliche Feldsalat Samen

Gewöhnliche Feldsalat 2000...

Preis 6,00 €
,
5/ 5
<h2><span style="font-size: 14pt;" class=""><strong><strong>Gewöhnliche Feldsalat 2000 Samen (Valerianella locusta) Haselnuss Geschmack</strong></strong></span></h2> <h2><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="font-size: 14pt;">Preis für packung von 2000 Samen (8g).</span></strong></span></h2> <div> <div>Der Gewöhnliche Feldsalat (Valerianella locusta), regional auch Ackersalat, Mausohrsalat, Nüsschen, Nüsslisalat, Rapunzel oder Vogerlsalat genannt, ist eine Pflanzenart der Gattung Feldsalat (Valerianella) und gehört zur Unterfamilie der Baldriangewächse (Valerianoideae).</div> <p><strong>Beschreibung</strong></p> <div>Der Gewöhnliche Feldsalat ist eine einjährige, meist winterannuelle, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 5 bis 15 cm erreicht. Seine einfachen Laubblätter werden 5 bis 30 cm lang und stehen in einer grundständigen Blattrosette. Je nach Sorte sind die Blätter breit oder schmal, rund oder spitz und kommen in verschiedenen Grünschattierungen vor. Der Stängel ist dichasial verzweigt, vierkantig, gefurcht und abwärts gebogen behaart. Die Blüten stehen in kleinen, gerundeten Trugdolden (Dichasien). Die kleinen, zygomorphen Blüten sind fünfzählig und 1,5 bis 2 mm lang. Die fünf blassblauen Kronblätter sind verwachsen. Es sind nur drei Staubblätter vorhanden. Drei Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Diese Art ist nur mit reifen Früchten zu bestimmen. Die Früchte sind kleine asymmetrische Nüsse mit einem einsamigen Fach mit schwammig verdickter Wand sowie zwei tauben Fruchtfächern als Schwimmeinrichtung. Die Frucht ist seitlich etwas zusammengedrückt, kurz zugespitzt, rundlich, glatt (unreif runzelig!), mit einer Furche; sie ist 2 bis 4 mm lang.</div> <div> <div><strong>Ökologie</strong></div> <div>Die Samenkeimung dieses Therophyten erfolgt noch im Herbst nach sommerlichem Abbau der Hemmstoffe. Der Gewöhnliche Feldsalat überwintert als Blattrosette. Ab April treiben unter Aufbrauchen der Reservestoffe der Rosettenblätter zahlreiche Blütensprosse mit Blüten, die allesamt fruchten. Die Blüten sind winzige homogame „Trichterblumen“. Nur wenig Nektar wird gebildet und in der Kronröhre abgesondert. Bestäuber sind Käfer, Zweiflügler, Bienen und Schmetterlinge. Überwiegend erfolgt aber spontane Selbstbestäubung, indem die Narben erst unterhalb, später auf gleicher Höhe stehen wie die Staubbeutel. Die Blütezeit ist von April bis Mai. Die Ausbreitung erfolgt als Regenschwemmling, Ballonflieger, Menschenausbreitung als Kulturbegleiter und Kulturrelikt. Die Fruchtreife erfolgt im Juni bis Juli.</div> <div><strong>Verwendung</strong></div> <div>In seiner Kulturform wird Feldsalat als Blattsalat gegessen. Er ist stark aromatisch und einige Varietäten erinnern im Geschmack an Haselnuss.</div> <div><strong>Anbau</strong></div> <div>Feldsalat für die Herbst- und Winterernte wird ab Ende Juli bis Mitte September gesät, bei späteren Aussaaten erfolgt die Erntereife erst im kommenden Frühjahr. Saaten nach Ende Februar oder Anfang März neigen zum Schossen. Daher wird Feldsalat im Sommer seltener zum Verkauf angeboten. Er wird je nach Witterung von Pilzerkrankungen wie Echter Mehltau oder Falscher Mehltau befallen, gegen beide Krankheiten sind resistente Sorten einsetzbar.&nbsp;</div> </div> </div><script src="//cdn.public.n1ed.com/G3OMDFLT/widgets.js"></script>
VE 37 (8g)
Gewöhnliche Feldsalat Samen
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