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Sorten aus BiH

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Werden Sie unser Saatgutlieferant Seeds Gallery - 1

Werden Sie unser...

Preis 0,00 €
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<!DOCTYPE html> <html> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8" /> </head> <body> <h2><strong>Werden Sie unser Saatgutlieferant</strong></h2> <h2><strong>Was braucht es, um unser Saatgutlieferant zu werden?</strong></h2> <p>Um unser Lieferant zu werden, benötigen Sie ein Video und Bilder der Früchte der Pflanzen, die Sie uns anbieten, mit Ihren persönlichen Daten und einem Datum auf Papier, das deutlich sichtbar ist (mit Ihrem Namen und Ihrer E-Mail-Adresse, die Sie für PayPal verwenden ).</p> <p>Wenn es sich um ein Gemüse handelt (Tomate, Pfeffer, Gurke ...), müssen Sie den genauen Namen der Sorte kennen, denn wenn Sie einen anderen Namen verwenden und wir die Informationen im Internet nicht finden können, sind wir nicht an diesen Saat interessiert.</p> <p>Sie müssen uns eine kleinere Menge Saatgut (20) senden, damit wir Samenkeimungstests durchführen können. Danach können wir einen weiteren Kauf des Saatguts bei Ihnen arrangieren.</p> <p>Wir leisten Zahlungen ausschließlich über PayPal (es gibt keine andere Zahlungsoption).</p> </body> </html>
Werden Sie unser Saatgutlieferant Seeds Gallery - 1
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Sorte Bosnien und Herzegowina
Wilde Feigensamen (aus...

Wilde Feigensamen (aus...

Preis 1,85 €
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5/ 5
<!DOCTYPE html> <html> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8" /> </head> <body> <h2>Wilde Feigensamen (aus Herzegowina)</h2> <h2><span style="color: #ff0000;"><strong>Preis für packung von 20 Samen.</strong></span></h2> <p>Wir haben diese Feige aus Herzegowina mitgebracht und sie in den Bergen in völliger Wildnis gefunden. Sein Lebensraum war felsig und trocken, was bedeutet, dass er gegen schlechte Bodenbedingungen resistent ist. Es gibt auch ständige Dürren in diesem Teil und trotz der Tatsache, dass die Pflanze nicht viel Wasser bekam, störte es sie überhaupt nicht zu wachsen. Die Früchte sind kleiner als andere Feigenarten und im reifen Zustand dunkelviolett. Obwohl die Früchte klein sind, sind sie sehr lecker und süß. Aus zuverlässigen Quellen haben wir erfahren, dass die Temperatur im Winter auf -15 ° C gesunken ist.</p> <p>Feigenblüten sind schwer zu erkennen, da sie in Feigen wachsen und solche Blüten von den sogenannten bestäubt werden. Feigenwespen, die sich in den Früchten der wilden Feigen entwickeln. Der Unterschied zwischen einer zahmen und einer wilden Feige besteht darin, dass die zahme Feige nur mit weiblichen Blüten blüht, während die wilde Feige weibliche und männliche Blüten hat.</p> <p>Wilde Feigen wachsen im Vergleich zu zahmen Feigen ungewöhnlich schnell.</p> </body> </html>
V 19 WF (20 S)
Wilde Feigensamen (aus Herzegowina)
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Sorte Bosnien und Herzegowina

Diese Pflanze hat riesige Früchte
Riesige bosnische...

Riesige bosnische...

Preis 2,55 €
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<h2><strong>Riesige bosnische Pflaumensamen (Prunus domestica)</strong></h2> <h2><span style="color: #ff0000;" class=""><strong>Preis für packung von 5 (6,5g) Samen.</strong></span></h2> <p>Diese Sorte stammt aus Bosnien und ist sehr resistent gegen Krankheiten. Wir sind zufällig auf einem Bauernhof auf diese Pflaume gestoßen und waren sofort von der Größe und dem Geschmack dieser Sorte begeistert.</p> <p>Leider wusste der Besitzer nicht, wie die Sorte hieß, er wusste nur, wie er uns sagen konnte, dass diese Pflaumensorte von seinem Urgroßvater gepflanzt wurde und dass diese Pflaume seitdem regelmäßig gehalten und gepflanzt wurde, damit sich diese Sorte ausbreitet und bewahrt so viel wie möglich.</p> <p>Wir fragten ihn, wie diese Pflaume Winter und niedrige Temperaturen verträgt, und er antwortete, dass die Temperatur in ihrem Dorf auf minus 24 Grad Celsius sinkt, und dies war kein Problem für diese Pflaume.</p> <p>Die Früchte sind wirklich riesig und wiegen durchschnittlich 70 bis 85 Gramm pro Frucht.</p> <hr> <p>Die Pflaume ist ein oft sparrig wachsender Strauch oder Baum, der Wuchshöhen von bis 6 (selten bis 10) Meter erreicht. Die Rinde ist graubraun und beinahe glatt. Junge Zweige sind kahl oder weisen bis ins zweite Jahr eine Behaarung auf und sind unbewehrt oder verdornend. Die Langtriebe haben keine echte Endknospe. Die Knospen sind oft behaart und 4,5 bis 5 (selten ab 1,5) Millimeter lang. Blütenknospen sind nicht gehäuft am Zweigende zu finden, sondern mit Internodien auf den Kurztrieben. Die Laubblätter messen 3 bis 8 × 1,8 bis 5 Zentimeter, sind länglich-elliptisch, am Rand gekerbt bis gesägt, auf der Oberseite stumpfgrün gefärbt und auf beiden meist kahl. In der Knospenlage sind die Blätter gerollt. Der Blattstiel ist 1,5 bis 2,5 Zentimeter lang und besitzt ein bis zwei kleine Drüsen oder keine.</p> <p><strong>Generative Merkmale</strong></p> <p>Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Je zwei bis drei Blüten stehen in einem sitzenden doldigen Blütenstand zusammen und erscheinen mit den Blättern oder kurz vor ihnen. Der abstehende Blütenstiel ist 0,5 bis 2 Zentimeter lang und kahl oder zart behaart. Die zwittrigen Blüten sind bei einem Durchmesser von 2 bis 4 Zentimetern radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind vollständig oder zum Teil behaart und rundlich bis länglich. Die fünf Kronblätter sind 0,7 bis 1,2 Zentimeter lang, elliptisch, ganzrandig und reinweiß, grünlichweiß oder gelblichgrün. Die meist 20 Staubblätter sind in der Regel geringfügig kürzer als die Kronblätter. Die Staubbeutel sind gelb.</p> <p>Die Gestalt der Früchte variiert in Größe, Form und Farbe stark mit der Sorte. So kommt zwischen schwarz, blauschwarz, blau, blaurot, violett, purpurrot, rot, gelb und gelbgrün eine große Variantenbreite von Farben vor. Die Früchte sind allerdings meist bereift, zwischen 1 und 8 Zentimeter lang, kugelig bis länglich-eiförmig, gefurcht und hängend. Das Fruchtfleisch schmeckt süß bis herb und ist saftig. Der Steinkern ist über 13 Millimeter lang, kugelig bis ellipsoid, gekielt, mehr oder weniger abgeflacht und glatt bis höckerig. An der Rückenfurche sind meist Kammstriche vorhanden. Das Fruchtfleisch löst sich leicht vom Kern oder haftet fest. Der Samen schmeckt meist bitter.</p> <p><strong>Geschichte</strong></p> <p>Schon vor etwa 2000 Jahren dichtete der Römer Marcus Valerius Martial: „Nimm Pflaumen für des Alters morsche Last, denn sie pflegen zu lösen den hartgespannten Bauch.“</p> <p>Die Pflaumen wurden vermutlich durch Alexander den Großen nach seinen Kriegszügen mit in die Heimat gebracht. Als Zentrum des Pflaumenhandels etablierte sich Damaskus, und beim Begriff „Zwetschge“ könnte es sich um die Entlehnung und nachfolgende Angleichung von „Damaszener“ handeln, wie Sprachforscher vermuten. Dass Pflaumen und Zwetschgen systematisch in Mitteleuropa angebaut wurden, soll das Verdienst Karls des Großen gewesen sein.</p> <p><strong>Holz</strong></p> <p>Das Holz des Pflaumenbaumes ist hart, dicht (spez. Gewicht etwa 0,79) und spröde. Es ist sehr schwer zu trocknen, schwindet stark und reißt sehr leicht. Die Farbe des Kernholzes schwankt streifig von rosa über braun nach violett. Der Splint ist gelblich. Das Kernholz ist gut zu drechseln und zu polieren. Das Holz des Pflaumenbaumes wird hauptsächlich für Holzblasinstrumente, Bogenbau, Fasshähne, Messerhefte und für Kopien historischer Musikinstrumente verwendet.</p> <p>&nbsp;</p><script src="//cdn.public.n1ed.com/G3OMDFLT/widgets.js"></script>
V 197 BS (6,5g)
Riesige bosnische Pflaumensamen (Prunus domestica)
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Taubenkropf-Leimkraut Samen...

Taubenkropf-Leimkraut Samen...

Preis 1,25 €
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5/ 5
<h2><strong>Taubenkropf-Leimkraut Samen (Silene vulgaris)</strong></h2> <h2><span style="color: #ff0000;"><strong>Preis für packung von 10 Samen.</strong></span></h2> <p>Das<span>&nbsp;</span><b>Taubenkropf-Leimkraut</b><span>&nbsp;</span>(<i>Silene vulgaris</i>) auch<span>&nbsp;</span><b>Gewöhnliches Leimkraut</b>,<span>&nbsp;</span><b>Aufgeblasenes Leimkraut</b>,<span>&nbsp;</span><b>Klatschnelke</b>,<span>&nbsp;</span><b>Blasen-Leimkraut</b><span>&nbsp;</span>oder<span>&nbsp;</span><b>Knirrkohl</b><span>&nbsp;</span>genannt, ist eine Pflanzenart innerhalb der<span>&nbsp;</span>Familie<span>&nbsp;</span>der<span>&nbsp;</span>Nelkengewächse<span>&nbsp;</span>(Caryophyllaceae). Obwohl diese<span>&nbsp;</span>Wiesenpflanze<span>&nbsp;</span>zur Gattung der Leimkräuter zählt, ist sie nicht klebrig.<sup id="cite_ref-Sebald1989_1-0" class="reference">[1]</sup></p> <p>Vom Namen Taubenkropf-Leimkraut her kann diese Art leicht mit dem<span>&nbsp;</span>Taubenkropf<span>&nbsp;</span>oder Hühnerbiss (<i>Cucubalus baccifer</i>) verwechselt werden, der auch eine ähnliche Blütenform aufweist.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Beschreibung">Beschreibung</span></h2> <div class="thumb tright"> <div class="thumbinner"><img alt="Taubenkropf-Leimkraut Samen (Silene vulgaris)" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c9/Silene_inflata_%E2%80%94_Flora_Batava_%E2%80%94_Volume_v11.jpg/220px-Silene_inflata_%E2%80%94_Flora_Batava_%E2%80%94_Volume_v11.jpg" decoding="async" width="220" height="282" class="thumbimage" srcset="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c9/Silene_inflata_%E2%80%94_Flora_Batava_%E2%80%94_Volume_v11.jpg/330px-Silene_inflata_%E2%80%94_Flora_Batava_%E2%80%94_Volume_v11.jpg 1.5x, //upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c9/Silene_inflata_%E2%80%94_Flora_Batava_%E2%80%94_Volume_v11.jpg/440px-Silene_inflata_%E2%80%94_Flora_Batava_%E2%80%94_Volume_v11.jpg 2x" data-file-width="1978" data-file-height="2538" title="Taubenkropf-Leimkraut Samen (Silene vulgaris)"> <div class="thumbcaption"> <div class="magnify"></div> Illustration aus<span>&nbsp;</span><i>Flora Batava</i>, Volume 11</div> </div> </div> <div class="thumb tright"> <div class="thumbinner"><img alt="Taubenkropf-Leimkraut Samen (Silene vulgaris)" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2b/On_the_high_level_trail_from_Mannlichen_to_Kleine_Scheidegg_-_Alpine_flowers_-_%2810955261685%29.jpg/220px-On_the_high_level_trail_from_Mannlichen_to_Kleine_Scheidegg_-_Alpine_flowers_-_%2810955261685%29.jpg" decoding="async" width="220" height="147" class="thumbimage" srcset="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2b/On_the_high_level_trail_from_Mannlichen_to_Kleine_Scheidegg_-_Alpine_flowers_-_%2810955261685%29.jpg/330px-On_the_high_level_trail_from_Mannlichen_to_Kleine_Scheidegg_-_Alpine_flowers_-_%2810955261685%29.jpg 1.5x, //upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2b/On_the_high_level_trail_from_Mannlichen_to_Kleine_Scheidegg_-_Alpine_flowers_-_%2810955261685%29.jpg/440px-On_the_high_level_trail_from_Mannlichen_to_Kleine_Scheidegg_-_Alpine_flowers_-_%2810955261685%29.jpg 2x" data-file-width="2121" data-file-height="1414" title="Taubenkropf-Leimkraut Samen (Silene vulgaris)"> <div class="thumbcaption"> <div class="magnify"></div> Ausschnitt eines Blütenstandes</div> </div> </div> <h3><span class="mw-headline" id="Vegetative_Merkmale">Vegetative Merkmale</span></h3> <p>Taubenkropf-Leimkraut ist eine ausdauernde<span>&nbsp;</span>krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 20 bis 50 (15 bis 60) Zentimetern erreicht.<sup id="cite_ref-FloraWeb_2-0" class="reference">[2]</sup><span>&nbsp;</span>Die Wurzeln können bis in eine Tiefe von 1 Meter eindringen. Jedes Pflanzenexemplar besitzt einige wenige oder nur einen einzelnen aufsteigenden oder aufrechten<span>&nbsp;</span>Stängel, der im oberen Bereich verzweigt ist. Die oberirdischen Pflanzenteile sind kahl und nicht klebrig drüsig.<sup id="cite_ref-FloraWeb_2-1" class="reference">[2]</sup></p> <p>Die gegenständig angeordneten<span>&nbsp;</span>Laubblätter<span>&nbsp;</span>sind glatt, bläulich grün und eiförmig bis lanzettlich und am oberen Ende zugespitzt.<sup id="cite_ref-FloraWeb_2-2" class="reference">[2]</sup><span>&nbsp;</span>Die Grundblätter sind bis zu 4 Zentimeter lang und 1,2 Zentimeter breit. Die Stängelblätter sind etwa 7 Zentimeter lang sowie 2,5 Zentimeter breit. Die Blütenstände sprießen zusammen mit zwei gegenständigen Blättern aus einem Knoten am Stängel.</p> <h3><span class="mw-headline" id="Generative_Merkmale">Generative Merkmale</span></h3> <p>Die Blütezeit reicht von Mai bis Mitte September. Der endständige, gabelige<span>&nbsp;</span>Blütenstand<span>&nbsp;</span>enthält mehrere (3 bis 20<sup id="cite_ref-FloraWeb_2-3" class="reference">[2]</sup>) aufrechten bis leicht nickende Blüten. Auffälligerweise blicken alle Blüten eines Wuchsortes meist in eine Richtung.</p> <div class="thumb tright"> <div class="thumbinner"><img alt="Taubenkropf-Leimkraut Samen (Silene vulgaris)" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ab/Silene_vulgaris_Taubenkropf-Leimkraut_Pollen_%28400x%29.jpg/220px-Silene_vulgaris_Taubenkropf-Leimkraut_Pollen_%28400x%29.jpg" decoding="async" width="220" height="198" class="thumbimage" srcset="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ab/Silene_vulgaris_Taubenkropf-Leimkraut_Pollen_%28400x%29.jpg/330px-Silene_vulgaris_Taubenkropf-Leimkraut_Pollen_%28400x%29.jpg 1.5x, //upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/ab/Silene_vulgaris_Taubenkropf-Leimkraut_Pollen_%28400x%29.jpg/440px-Silene_vulgaris_Taubenkropf-Leimkraut_Pollen_%28400x%29.jpg 2x" data-file-width="1121" data-file-height="1009" title="Taubenkropf-Leimkraut Samen (Silene vulgaris)"> <div class="thumbcaption"> <div class="magnify"></div> Pollen (400×)</div> </div> </div> <p>Die zwittrigen<span>&nbsp;</span>Blüten<sup id="cite_ref-FloraWeb_2-4" class="reference">[2]</sup><span>&nbsp;</span>sind<span>&nbsp;</span>radiärsymmetrisch<span>&nbsp;</span>und fünfzählig. Die fünf<span>&nbsp;</span>Kelchblätter<span>&nbsp;</span>bilden eine charakteristische weiße oder hellrosafarbene, stark netzartig geaderte 20-nervige Kelchröhre. Die Kelchröhre ist 1 bis 2 Zentimeter lang und nicht zylindrisch wie bei anderen Leimkraut-Arten, sondern aufgeblasen, daher der Trivialname Taubenkropf.<sup id="cite_ref-FloraWeb_2-5" class="reference">[2]</sup><span>&nbsp;</span>Die fünf 15 bis 25 Millimeter langen<sup id="cite_ref-FloraWeb_2-6" class="reference">[2]</sup><span>&nbsp;</span>etwa zu einem Drittel eingeschnittenen<span>&nbsp;</span>Kronblätter<span>&nbsp;</span>haben bei offener Blüte einen Durchmesser von etwa 1,5 Zentimeter. Sie erscheinen wachsartig und sind feinpulvrig beschichtet. Es ist keine Nebenkrone vorhanden. Die Blüten können weiblich, männlich oder zwittrig sein. Jede weiblich veranlagte Blüte trägt am Fruchtknoten drei lange Griffel. Die zehn<span>&nbsp;</span>Staubblätter<span>&nbsp;</span>und die Griffel ragen aus der Blüte heraus.</p> <p>Die kugelige<span>&nbsp;</span>Kapselfrucht<span>&nbsp;</span>öffnet sich oben mit in der Regel sechs zuerst aufrechten, dann nach außen gebogenen Zähnen und entlässt die Samen. Die grauen Samen sind bei einer Länge von etwa 1,5 Millimeter nierenförmig und fein stachelig.<sup id="cite_ref-FloraWeb_2-7" class="reference">[2]</sup></p> <p>Die<span>&nbsp;</span>Chromosomengrundzahl<span>&nbsp;</span>beträgt x = 12;<sup id="cite_ref-Tischler1950_3-0" class="reference">[3]</sup><span>&nbsp;</span>es wurden<span>&nbsp;</span>Chromosomenzahler<span>&nbsp;</span>2n = 24 oder 48 ermittelt.<sup id="cite_ref-Oberdorfer2001_4-0" class="reference">[4]</sup></p> <h2><span id=".C3.96kologie"></span><span class="mw-headline" id="Ökologie">Ökologie</span></h2> <p>Beim Taubenkropf-Leimkraut handelt es sich um einen<span>&nbsp;</span>Chamaephyten<span>&nbsp;</span>oder<span>&nbsp;</span>Hemikryptophyten. Eine<span>&nbsp;</span>vegetative Vermehrung<span>&nbsp;</span>kann durch Verzweigung ihrer Wurzeln und durch<span>&nbsp;</span>Ableger<span>&nbsp;</span>erfolgen.</p> <p>Die<span>&nbsp;</span>Bestäubung<span>&nbsp;</span>findet entweder durch<span>&nbsp;</span>Bienen<span>&nbsp;</span>und<span>&nbsp;</span>Schmetterlinge<span>&nbsp;</span>statt (Insektenbestäubung), oder die zwittrigen Blüten bestäuben sich selbst (Selbstbestäubung).</p> <p>Obwohl die Blüten den ganzen Tag geöffnet sind, verströmen sie nur in den Nachtstunden einen kleeartigen Duft, um Insekten anzulocken. An den<span>&nbsp;</span>Nektar, tief in ihrem Kelch, kommen nur langrüsselige Bienen und Nachtfalter. Hummeln umgehen diese Hürde, indem sie ein Loch in den Kelch beißen, um an den Nektar zu gelangen („Blüteneinbruch“); dabei wird die Blüte aber nicht bestäubt.</p> <p>Die Ausbreitung der Samen wird durch<span>&nbsp;</span>Selbst-<span>&nbsp;</span>und<span>&nbsp;</span>Windausbreitung<span>&nbsp;</span>bewirkt.</p> <div class="thumb tright"> <div class="thumbinner"><img alt="Taubenkropf-Leimkraut Samen (Silene vulgaris)" src="https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/cf/Neuch%C3%A2tel_Herbarium_-_Silene_vulgaris_-_NEU000029909.jpg/220px-Neuch%C3%A2tel_Herbarium_-_Silene_vulgaris_-_NEU000029909.jpg" decoding="async" width="220" height="330" class="thumbimage" srcset="//upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/cf/Neuch%C3%A2tel_Herbarium_-_Silene_vulgaris_-_NEU000029909.jpg/330px-Neuch%C3%A2tel_Herbarium_-_Silene_vulgaris_-_NEU000029909.jpg 1.5x, //upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/cf/Neuch%C3%A2tel_Herbarium_-_Silene_vulgaris_-_NEU000029909.jpg/440px-Neuch%C3%A2tel_Herbarium_-_Silene_vulgaris_-_NEU000029909.jpg 2x" data-file-width="4912" data-file-height="7360" title="Taubenkropf-Leimkraut Samen (Silene vulgaris)"> <div class="thumbcaption"> <div class="magnify"></div> Herbarbeleg<span>&nbsp;</span>von<span>&nbsp;</span><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>vulgaris</i></div> </div> </div> <h2><span class="mw-headline" id="Vorkommen">Vorkommen</span></h2> <p><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>ist in den<span>&nbsp;</span>gemäßigten Breiten<span>&nbsp;</span>Europas und<span>&nbsp;</span>Westasiens<span>&nbsp;</span>verbreitet. Es gedeiht bis in mittleren Höhenlagen, vereinzelt aber auch bis über 2000 Meter Höhe. Außerhalb Eurasiens kommt sie auch in<span>&nbsp;</span>Nordafrika<span>&nbsp;</span>natürlich vor. In Nordamerika und Australien wurde sie durch menschliche Aktivitäten ein<span>&nbsp;</span>Neophyt.</p> <p>Das Taubenkropf-Leimkraut kommt auf eher trockenen, mageren Wiesen und anderen sonnigen Standorten vor. Das Taubenkropf-Leimkraut gedeiht am besten auf trockenen, wechselfeuchten, nicht sauren und stickstoffarmen, kalkhaltigen<span>&nbsp;</span>Böden. Auf bewirtschafteten Flächen tritt es selten auf.</p> <p>Entsprechend den ökologischen<span>&nbsp;</span>Zeigerwerten nach Ellenberg<span>&nbsp;</span>wird<span>&nbsp;</span><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>als Halbschatten- bis Volllicht-Pflanze angegeben. Taubenkropf-Leimkraut siedelt in größeren Gruppen, aber nur selten bestandsbildend.</p> <h2><span class="mw-headline" id="Systematik">Systematik</span></h2> <p>Die Erstveröffentlichung erfolgte 1794 unter dem Namen (Basionym)<span>&nbsp;</span><i>Behen vulgaris</i><span>&nbsp;</span>durch<span>&nbsp;</span>Conrad Moench. Die Neukombination zu<span>&nbsp;</span><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Moench) Garcke</span><span>&nbsp;</span>wurde 1869 durch<span>&nbsp;</span>Christian August Friedrich Garcke<span>&nbsp;</span>veröffentlicht. Weitere Synonyme für<span>&nbsp;</span><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Moench) Garcke</span><span>&nbsp;</span>sind:<span>&nbsp;</span><i>Cucubalus behen</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">L.</span>,<span>&nbsp;</span><i>Cucubalus latifolius</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">Mill.</span>,<span>&nbsp;</span><i>Oberna behen</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(L.) Ikonn.</span>,<span>&nbsp;</span><i>Silene campanulata</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">Saut.</span>,<span>&nbsp;</span><i>Silene cucubalus</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">Wibel</span>,<span>&nbsp;</span><i>Silene inflata</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">Sm.</span>,<span>&nbsp;</span><i>Silene latifolia</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Mill.) Britten &amp; Rendle</span>,<span>&nbsp;</span><i>Silene oleracea</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">Ficinus</span><span>&nbsp;</span>nom. illeg.,<span>&nbsp;</span><i>Silene venosa</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">Asch.</span>,<span>&nbsp;</span><i>Silene angustifolia</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>vulgaris</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">Briq.</span><span>&nbsp;</span>des. inval.,<span>&nbsp;</span><i>Silene inflata</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>vulgaris</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">P.Fourn.</span><span>&nbsp;</span>des. inval.,<span>&nbsp;</span><i>Silene venosa</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">Asch.</span><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>venosa</i>,<span>&nbsp;</span><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>var.<span>&nbsp;</span><i>maritima</i>.<sup id="cite_ref-Euro+Med_5-0" class="reference">[5]</sup></p> <p>Das Taubenkropf-Leimkraut ist sehr vielgestaltig und hat daher eine ganze Reihe von Unterarten und dazugehörigen Synonymen. Der akzeptierte<span>&nbsp;</span>Taxonname<span>&nbsp;</span>der Art ist<span>&nbsp;</span><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Moench) Garcke</span><span>&nbsp;</span>s. l.</p> <p>In Mitteleuropa finden sich mindestens zwei bis vier Unterarten, im Mittelmeerraum sind es insgesamt je nach Autor bis über zwölf Unterarten:<sup id="cite_ref-MedCh_6-0" class="reference">[6]</sup><sup id="cite_ref-Euro+Med_5-1" class="reference">[5]</sup></p> <ul> <li><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>aetnensis</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Strobl) Pignatti</span>: Sie kommt in Sizilien vor.<sup id="cite_ref-Euro+Med_5-2" class="reference">[5]</sup></li> <li><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>commutata</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Guss.) Hayek</span></li> <li><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>glareosa</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Jord.) Marsden-Jones &amp; Turrill</span>: Sie kommt in Spanien, Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich, in der Schweiz, in Polen, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Slowenien vor.<sup id="cite_ref-Euro+Med_5-3" class="reference">[5]</sup></li> <li><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>macrocarpa</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">Turrill</span></li> <li><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>prostrata</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Gaudin) Schinz &amp; Thell.</span></li> <li><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>suffrutescens</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">Greuter &amp; al.</span>: Sie kommt in Griechenland und in Kreta vor.<sup id="cite_ref-Euro+Med_5-4" class="reference">[5]</sup></li> <li><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>vourinensis</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">Greuter</span>: Sie kommt in Griechenland vor.<sup id="cite_ref-Euro+Med_5-5" class="reference">[5]</sup></li> <li><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Moench) Garcke</span><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>vulgaris</i></li> </ul> <h3><span id="Unterart_Gew.C3.B6hnliches_Taubenkropf-Leimkraut"></span><span class="mw-headline" id="Unterart_Gewöhnliches_Taubenkropf-Leimkraut">Unterart Gewöhnliches Taubenkropf-Leimkraut</span></h3> <p>Unterart Gewöhnliches Taubenkropf-Leimkraut (<i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Moench) Garcke</span><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>vulgaris</i>):</p> <p>Die<span>&nbsp;</span>Chromosomenzahl<span>&nbsp;</span>beträgt 2n = 24 oder 48.<sup id="cite_ref-Oberdorfer2001_4-1" class="reference">[4]</sup></p> <p>Für diese Unterart werden als Standorte angegeben: Fels-, Mauer- und Geröllfluren außerhalb der Hochgebirge, nährstoffreiche Stauden- und ausdauernde Unkrautfluren, halbruderale Queckenrasen trockenwarmer Standorte, Frischwiesen und -weiden,<span>&nbsp;</span>Zwergstrauchheiden<span>&nbsp;</span>und<span>&nbsp;</span>Borstgrasrasen,<span>&nbsp;</span>Trocken- und Halbtrockenrasen, Staudensäume trockenwarmer Standorte, Wälder und Gebüsche trockenwarmer Standorte.</p> <p>Auf schwermetallhaltigen Böden hat sich eine besondere Unterart des Taubenkropf-Leimkrauts ausgebildet, die sich praktisch nur durch ihre<span>&nbsp;</span>Schwermetallresistenz<span>&nbsp;</span>von den übrigen Pflanzen unterscheidet. Sie trägt den Namen<span>&nbsp;</span><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>humilis</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(R.Schub.) Rauschert</span>. Die dazugehörigen Synonyme sind:<span>&nbsp;</span><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>var.<span>&nbsp;</span><i>humilis</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">R.Schub.</span><span>&nbsp;</span>und<span>&nbsp;</span><i>Silene cucubalus</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>humilis</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(R.Schub.) Rothm.</span><span>&nbsp;</span>Sie ist eine Charakterart der Klasse Violetea calaminariae.<sup id="cite_ref-Oberdorfer2001_4-2" class="reference">[4]</sup></p> <h3><span class="mw-headline" id="Unterart_Kies-Leimkraut">Unterart Kies-Leimkraut</span></h3> <p>Unterart Kies-Leimkraut (<i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>glareosa</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Jord.) Marsden-Jones &amp; Turrill</span>). Es gibt eine Reihe von Synonymen:<span>&nbsp;</span><i>Silene glareosa</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">Jord.</span>,<span>&nbsp;</span><i>Behen alpinus</i><span>&nbsp;</span>var.<span>&nbsp;</span><i>glareosus</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Jord.) Gusul.</span>,<span>&nbsp;</span><i>Oberna glareosa</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Jord.) Ikonn.</span>,<span>&nbsp;</span><i>Silene uniflora</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>glareosa</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Jord.) Chater &amp; Walters</span>,<span>&nbsp;</span><i>Silene alpina</i><span>&nbsp;</span>auct.,<span>&nbsp;</span><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>alpina</i><span>&nbsp;</span>auct. non<span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Lam.) Thomas</span>,<span>&nbsp;</span><i>Silene vulgaris</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>prostrata</i><span>&nbsp;</span>auct. non<span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">(Gaudin) Schinz &amp; Thell.</span>,<span>&nbsp;</span><i>Silene willdenowii</i><span>&nbsp;</span>auct. non<span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">Sweet</span>,<span>&nbsp;</span><i>Silene inflata</i><span>&nbsp;</span>subsp.<span>&nbsp;</span><i>prostrata</i><span>&nbsp;</span><span class="Person h-card">Gaudin</span>.</p> <p>Als Unterscheidungsmerkmal zu den anderen Unterarten des Taubenkropf-Leimkrautes dienen die zahlreichen niederliegend aufsteigenden Stängel. Die Blütenstände sind ein- bis siebenblütig und die oberen Stängelblätter wirken krautig. Die Blüten haben meist eine entwickelte Nebenkrone. Die Fruchtkapseln haben umgebogene Zähne und die Samen sind fein warzig mit einer Breite von 1,5 bis 2 Millimeter.</p> <p>Diese Unterart tritt in höheren Gebirgslagen auf in Rasen, Fels- und Geröllfluren. Sie ist eine Charakterart der Klasse Thlaspietea rotundifolii, kommt vor allem im Petasitetum paradoxi vor, aber auch in Gesellschaften des Verbands Caricion ferrugineae.<sup id="cite_ref-Oberdorfer2001_4-3" class="reference">[4]</sup></p> <h2><span class="mw-headline" id="Verwendung">Verwendung</span></h2> <p>Taubenkropf-Leimkraut als tiefwurzelnde, anspruchslose Staude ist eine ideale Pflanze für Stein- und Wildgärten. Da sie den ganzen Sommer blüht, kann sie an geeigneter Stelle als Blickfang dienen. Sie gedeiht dabei am besten in trocknen, sonnigen, kalkhaltigen Bereichen. Dort benötigt die weitgehend winterharte Pflanze weder Dünger noch muss sie bewässert werden. Als langblühende Pflanze in Wildgärten ist sie eine wertvolle Futterquelle für Nachtfalter.</p> <p>Früher wurde aus den Wurzeln Seifenlauge gekocht.</p> <p>Junge Triebe kann man vor der Blüte pflücken und wie Gemüse verwenden oder roh zu einem Salat geben sowie als frisches Wildkraut für einen interessanten süßlichen Geschmack nach Lakritze und Erbsen in den letzten 5 Minuten Garzeit einem Gericht hinzufügen.<sup id="cite_ref-Bissegger_7-0" class="reference">[7]</sup><span>&nbsp;</span>Als Heilpflanze ist das Taubenkropf-Leimkraut heute ohne Bedeutung. Es galt jedoch als anregend für den Stoffwechsel. In einer Untersuchung über lokale Ernährungsgewohnheiten im Mittelmeerraum wurde Auszügen aus den Blättern aber eine positive Wirkung bei<span>&nbsp;</span>Diabetes Typ 2<span>&nbsp;</span>zugesprochen.<sup id="cite_ref-PharmRes_8-0" class="reference">[8]</sup></p> <p></p><script src="//cdn.public.n1ed.com/G3OMDFLT/widgets.js"></script>
MHS 35 (10 S)
Taubenkropf-Leimkraut Samen (Silene vulgaris)
  • Neu

Diese Pflanze ist winter- und frostbeständig.

Sorte Bosnien und Herzegowina
Schlehdorn Samen (Prunus spinosa) 1.85 - 2

Schlehdorn Samen (Prunus...

Preis 1,95 €
,
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<!DOCTYPE html> <html> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8" /> </head> <body> <h2><strong>Schlehdorn Samen (Prunus spinosa)</strong></h2> <h2><span style="color: #ff0000;"><strong>Preis für packung von 10 Samen.</strong></span></h2> <p>Der Schlehdorn (Prunus spinosa), auch Schlehendorn, Schlehe, Heckendorn, Schwarzdorn oder Deutsche Akazie genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus, der zur Tribus der Steinobstgewächse (Amygdaleae) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) gehört.</p> <p>Der sommergrüne, sparrige und sehr dornenreiche Schlehdorn wächst als Strauch oder als kleiner, oft mehrstämmiger Baum, der bis zu 40 Jahre alt werden kann. Er erreicht gewöhnlich Wuchshöhen von 3 Meter. In seltenen Fällen können auch Exemplare bis 6 m Höhe beobachtet werden. Da die zahlreichen Kurztriebe beinahe im 90°-Winkel von den Langtrieben abstehen, zeigt die Schlehe ein typisch stark verästeltes Erscheinungsbild. Flach verzweigte, bizarre Krüppelformen entstehen durch Wildverbiss oder auch dauerhaft starke Winde und sind insbesondere in den Eichengebüschen der Nordseeküste und den Hängen des Oberrheingrabens anzutreffen.</p> <p>Die flachwurzelnde Schlehe besitzt eine sehr dunkle, schwärzliche Rinde, die im fortgeschrittenen Alter in schmale Streifen zerreißt. Die Rinde der Triebe ist rotbraun gefärbt und filzig bis fein behaart, später verkahlen sie. Die Zweige zeigen eine rundliche bis kantige Form und sind mit zahlreichen Kurztrieben besetzt. Die Kurztriebe bilden Dornen aus, die im botanischen Sinne umgewandelte Seitentriebe sind und als eine Anpassungsleistung an Trockenheit gedeutet werden. Langtriebe besitzen keine echte Endknospe.</p> <p>Die 1,5 bis 2 Millimeter langen, hellbraunen Knospen stehen meist zu dritt über einer Blattnarbe, wobei es sich bei den seitlichen gewöhnlich um Blütenknospen handelt, die rundlicher gestaltet sind als die ovalen bis oval-kugeligen Blattknospen. Am Ende der Kurztriebe kommen Blütenknospen oft ohne Internodien gehäuft vor. Die Blätter sind in der Knospenlage gerollt. Die Knospenschuppen sind meist behaart oder bewimpert und laufen in einer Spitze aus.</p> <p>Die Laubblätter des Schlehdorns stehen an 2 bis 10 Millimeter langen Blattstielen, die leicht behaart sein können, jedoch meist drüsenlos sind. Die Blätter sind wechselständig und häufig büschelig-spiralig angeordnet. Sie fühlen sich relativ weich an. Die Blattspreite entwickelt eine Länge von 2 bis 5 Zentimeter und eine Breite zwischen 1 und 2 Zentimeter. Sie bildet eine verkehrt-eiförmige Form aus, die sich zum Blattgrund hin keilförmig verschmälert und in einer spitzen bis stumpfen Blattspitze ausläuft. Der Blattrand weist eine doppelte, feine Zähnung auf. Junge Blätter bilden an ihrer Blattunterseite zunächst eine flaumige Behaarung aus, verkahlen in der Folge und zeigen dann eine mittelgrüne Färbung. Die Blattoberseite ist unbehaart und von dunkelgrüner Farbe. Linealische, am Rand gezähnte Nebenblätter überragen gewöhnlich den Blattstiel. Am Grund der Blattspreite befinden sich Nektarien.</p> <p><strong>Generative Merkmale</strong></p> <p>Die weißen Blüten des Schlehdorns erscheinen im März und April – lange vor dem Laubaustrieb. Dadurch lässt sich die Schlehe in diesem Zeitraum leicht vom Weißdorn unterscheiden, dessen Blüten erst nach den Blättern gebildet werden. Die an kurzen, starr abstehenden, meist kahlen Blütenstielen stehenden Blüten sind radiärsymmetrisch, fünfzählig und zwittrig. Ihr Durchmesser beträgt etwa 1,5 cm. Sie bilden sich an den verdornten Kurztrieben und stehen dort sehr dicht einzeln oder zu je zwei aneinander. Charakteristisch ist ihr leichter Mandelduft. Der Blütenbecher ist glockig. Der Kelch besteht aus fünf dreieckigen bis ovalen Kelchblättchen. Sie werden etwa 1,5 bis 2 mm lang und sind am Rand unregelmäßig fein gezähnt. An der Außenseite ist der Kelch unbehaart. Die ovalen, ganzrandigen Kronblätter erreichen eine Länge von etwa 6 bis 8 mm. Sie sind nicht miteinander verwachsen und umgeben die etwa zwanzig 5 bis 7 mm langen Staubblätter mit gelben oder rötlichen Staubbeuteln. Diese umgeben einen einzigen Griffel.[1] Der mittelständige Fruchtknoten ist weit in den Achsenbecher eingesenkt.</p> <p>Die Innenseite des Blütenbechers sondert reichlich Nektar ab, so dass die Schlehe für zahlreiche Insekten im zeitigen Frühjahr eine wertvolle Nahrungsquelle darstellt. Die Schlehe wird von Insekten bestäubt.</p> <p>An einem aufrechten Fruchtstiel entwickelt sich eine kugelige bis schwach ellipsoide, gefurchte Steinfrucht mit einem Durchmesser von 6 bis 18 mm. Sie ist blauschwarz bereift, eine Behaarung wird nicht ausgebildet. Das grüne Fruchtfleisch löst sich nicht vom Steinkern. Der mehr oder weniger doppelspitzige Steinkern besitzt eine kugelig- bis linsenförmige Gestalt. Er wird etwa 9 mm lang und 6 mm breit, ist pockennarbig, meist von rauer Struktur und mit netzartigen Adern. Von der Rückenfurche gehen schräg gestellte Kammstriche ab. Das Fruchtfleisch ist zunächst sehr sauer und herb – erst nach Frosteinwirkung wird es schmackhafter. Die Fruchtreife erfolgt ab Oktober bis November. Als Wintersteher bleiben die Früchte den Winter über am Strauch.[1] Tiere, die den Samen der Frucht wieder ausscheiden, übernehmen die Ausbreitung.</p> <p><strong>Wurzelkriechpionier</strong></p> <p>Der Schlehdorn gehört zu den Wurzelkriechpionieren. Die weit streichenden Wurzeln treiben Schösslinge, so dass sich oftmals dichte Schlehenhecken bilden. Wenn er einmal etabliert ist, können durch die Wurzelbrut undurchdringliche Gestrüppe entstehen. Auf Pionierstandorten, wie zum Beispiel Trockenhängen, verdrängt er schnell die dort angesiedelte krautige Vegetation. Ökologisch betrachtet stellt der Schlehdorn für die Erhaltung solch wertvoller und geschützter Biotope eine Problemart dar.</p> <p>An Standorten, die von extremer Trockenheit geprägt sind, wie beispielsweise Steinhalden, wächst die Schlehe oft langsam und bildet eine krüppelige Gestalt aus. Hier kann sie für Tiere und andere Pflanzen eine Schutzfunktion ausüben.</p> <p><strong>Anpassungen</strong></p> <p>Seine langen Sprossdorne schützen den Schlehdorn wirkungsvoll vor dem Fraß größerer Pflanzenfresser (Megaherbivoren).</p> <p><strong>Synökologie</strong></p> <p>Die Schlehe zählt zu den wichtigsten Wildsträuchern für Tiere. Sie gilt als ausgesprochene Schmetterlingspflanze und dient zur Zeit ihrer Blüte im Frühjahr zahlreichen Schmetterlingen, u. a. dem Tagpfauenauge, als Nektarquelle.</p> <p>Ihre Blätter stellen insbesondere für die Raupen des gefährdeten Grauen Laubholz-Dickleibspanners (Lycia pomonaria) und Gebüsch-Grünspanners (Hemithea aestivaria) oder des stark gefährdeten Schwalbenwurz-Kleinspanners (Scopula umbelaria) eine wertvolle Futterpflanze dar. Der vom Aussterben bedrohte Hecken-Wollafter legt vorwiegend in der Schlehe seine Eier ab. Für die Jungraupen stellen die Schlehenblätter die erste Nahrung dar.</p> <p>Auch mehrere Käferarten sind auf den Schlehdorn als Nahrungsquelle angewiesen. Der selten gewordene Goldglänzende Rosenkäfer knabbert gerne an den Blütenblättern und dem Pollen der Pflanze. Eine Rüsselkäferart, der Schlehen-Blütenstecher (Anthonomus rufus), lebt als einzige mitteleuropäische Käferart ausschließlich auf der Schlehe. Als Blattfresser an Schlehe sind die Blattkäfer Clytra laeviuscula, Smaragdina salicina und Cryptocephalus chrysopus beobachtet worden. Im Holz der Schlehe entwickelt sich die Larve des (wärmeliebenden) Bockkäfers Phymatodes rufipes. Für etwa 20 Wildbienenarten stellt der Schlehdorn im zeitigen Frühjahr einen wertvollen Pollen- und Nektarspender dar.</p> <p>Von den Früchten des Schlehdorns ernähren sich etwa 20 Vogelarten, darunter auch Meisen und Grasmücken. Schlehenhecken bieten speziell Strauchbrütern einen idealen Lebensraum. Diesen nutzt zum Beispiel der selten auftretende Neuntöter. Er spießt an den Dornen der Schlehe seine Beutetiere wie Insekten oder Mäuse auf.</p> <p>Der Schlehdorn wird von den Rostpilzen Tranzschelia pruni-spinosae und vermutlich auch Tranzschelia discolor mit Uredien und Telien befallen.[5] Zwei Arten aus der Gattung Taphrina parasitieren zudem auf dem Schlehdorn: Taphrina pruni bildet Narrentaschen an den Früchten, die recht seltene Taphrina insititiae hingegen ruft hingegen Verwachsungen an den Trieben hervor.</p> <p><strong>Verbreitung und Standort</strong></p> <p>Die Heimat des Schlehdorns erstreckt sich über Europa, Vorderasien bis zum Kaukasus und Nordafrika. In Nordamerika und Neuseeland gilt er als eingebürgert. Im hohen Norden und auf Island sind keine Bestände belegt. Er vermehrt sich durch Aussaat und durch Wurzelausschläge.</p> <p>Der Schlehdorn bevorzugt sonnige Standorte an Weg- und Waldrändern und felsigen Hängen oder in Gebüschen, bei eher kalkhaltigen, oft auch steinigen Böden. Als Heckenpflanze ist er weit verbreitet. Man findet ihn häufig in Gesellschaft von Wacholder, Berberitze, Haselnuss, Wildrosen und Weißdornarten. Auf den Dünen an der Ostsee ist er insbesondere mit Weiden vergesellschaftet. Der Schlehdorn besiedelt geeignete Standorte von der Ebene bis in Höhenlagen von 1600 m.</p> <p>Schlehenbüschegesellschaften gelten als Bindeglied in der Sukzession zum Hainbuchen,- Buchen- oder Eichenwald.</p> <p>Man ordnet den Schlehdorn dem eurasischen Florenelement zu. Zahlreiche Funde von Schlehenkernen in neolithischen Feuchtbodensiedlungen zeigen, dass er spätestens während der Jungsteinzeit nach Mitteleuropa eingewandert ist. Im Pfahlbaudorf Sipplingen am Bodensee (Schicht 11, dendrochronologisch um 3300 v. Chr. datiert) gibt es durchlochte Schlehenkerne, die offenbar als Kette getragen wurden.</p> <p><strong>Systematik</strong></p> <p>Der Schlehdorn wurde 1753 von Carl von Linné unter der heute gültigen Bezeichnung Prunus spinosa L. in seinem Werk Species Plantarum, Band 1, Seite 475 erstbeschrieben.[8] Als Synonyme sind die Bezeichnungen Prunus acacia-germanica Crantz (1763), Prunus praecox Salisb. (1769) und Prunus montana Schur (1866) akzeptiert.[1] Die Schlehe ist hinsichtlich ihrer Merkmalsausprägung eine äußerst variable Art, so dass eine systematische Gliederung auf Schwierigkeiten stößt. Hildemar Scholz und Ilse Scholz unterscheiden mit Bezug auf Vitkoskij zwei Unterarten. Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal wird in der Behaarung des Fruchtstiels und des Fruchtbechers gesehen.</p> <p>    Prunus spinosa subsp. spinosa, Gewöhnliche Schlehe. Synonyme Bezeichnungen sind Prunus spinosa var. vulgaris Ser. ex DC. (1825) und Prunus spinosa var. typica C. Schneider (1906). Die gewöhnliche Schlehe wächst buschig. Ihre Zweige bilden Dornen sowie eine mäßige Behaarung aus. Die jungen Blätter sind behaart, später verkahlen sie. Die Fruchtstiele und Fruchtbecher sind unbehaart. Ihre Vorkommen sind weit verbreitet. In Südmähren existiert eine Varietät (var. dulcescens Domin), die kleine, süße Früchte hervorbringt.</p> <p>    Prunus spinosa subsp. dasyphylla (Schur) Domin (1945), Filzige Schlehe. Als Basionym gilt Prunus spinosa var. dasyphylla Schur (1866). Die Filzige Schlehe wächst als dorniger Strauch oder kleiner Baum. Ihre Zweige weisen eine Behaarung auf. Die Blätter entwickeln zumindest an der Unterseite eine dauerhafte Behaarung. Fruchtstiel und Fruchtbecher sind behaart. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Süd- und Südwesteuropa über Nordwestafrika, die Türkei, den Kaukasus bis in den Nordwestiran. Im pannonischen Gebiet markiert Südmähren die Verbreitungsgrenze.</p> <p>    Die systematische Einordnung der Haber- oder Haferschlehe, auch Krieche,[9] Große Schlehe oder Süße Schlehe genannt, wird unterschiedlich vorgenommen. Zum einen wurde sie von Karel Domin und Werneck als Prunus spinosa subsp. fruticans (Weihe) Nyman (1878) oder Prunus spinosa var. macrocarpa als Abkömmling einer alten Kultursippe, die Prunus spinosa nahesteht, gedeutet und deshalb als Varietät oder Unterart von Prunus spinosa gewertet, zum anderen interpretiert Mang sie unter der Bezeichnung Prunus x fruticans Weihe als Bastard zwischen Prunus domestica subsp. institia und Prunus spinosa. Die Sippe ist schwierig von der echten Schlehe zu unterscheiden.</p> <p>    Die Haferschlehe wächst als zwei bis drei Meter hoher baumartiger Strauch. Eine Dornenbildung ist nur vereinzelt an älteren Zweigen zu finden. Die meist behaarten Blätter sind mit einer Breite von zwei bis drei Zentimetern und einer Länge von etwa fünf Zentimetern etwas breiter als bei der Schlehe. Laub- und Blütenaustrieb erfolgen gleichzeitig. Die Blüten stehen einzeln oder zu zweit und verteilen sich locker über die Zweige. Die kugelige Frucht misst circa 12 bis 25 Millimeter im Durchmesser, ist schwarz- bis blaugrau gefärbt und enthält einen fast kugeligen und glatten Steinkern. Der Geschmack des Fruchtfleischs wird als schwach herbsauer angegeben. Die Haferschlehe ist im Gebiet zerstreut verbreitet. Es ist unklar, ob es sich dabei um Verwilderungen handelt, da sie als Obstgehölz und Pfropfunterlage verwendet wird.</p> <p><strong><em>Nutzung</em></strong></p> <p><strong>Heilkunde&lt;</strong></p> <p>Die Blüten, Rinde und Früchte wirken adstringierend (zusammenziehend), harntreibend, schwach abführend, fiebersenkend, magenstärkend und entzündungshemmend. Ein Blütenaufguss wird besonders bei Kindern bei Durchfallerkrankungen, bei Blasen- und Nierenproblemen und Magenbeschwerden eingesetzt. Schlehenelixier gilt als geeignetes Stärkungsmittel nach Infektionskrankheiten.</p> <p><strong>Nahrungsmittel und Getränke</strong></p> <p>Die Schlehenfrüchte reifen ab etwa September, werden zumeist aber nach dem ersten Frost am Strauch geerntet. Durch Frosteinwirkung (Naturfrost oder Tiefkühlkälte) wird ein Teil der bitter schmeckenden und adstringierend wirkenden Gerbstoffe in den Früchten enzymatisch abgebaut. Dabei sinkt der Gerbstoffgehalt im Fruchtsaft von ca. 10 g/l auf unter 5 g/l.[14] Ein vollständiger Abbau der Gerbstoffe ist hingegen unerwünscht, da sie wesentlich zum Geschmack der Produkte beitragen.</p> <p>In unreifem Zustand kann das Steinobst z. B. wie Oliven eingelegt werden, reif wird es beispielsweise zur Herstellung von Fruchtsaft und Obstwein sowie Marmelade und als Zusatz zu Likör (Schlehenlikör bzw. „Sloe Gin“, „Schlehenfeuer“), „Schlehenbrand“ oder „Schlehengeist“ verwendet.</p> <p>Schlehenwein ist ein Fruchtwein, der nur auf den Früchten des Schlehdorns basiert.[15] In manchen Gegenden werden die Früchte auch in geringen Mengen dem Apfelwein zugesetzt, wodurch dieser aufgrund der Gerbstoffe in den Schlehenfrüchten einen etwas weinähnlicheren Charakter erhält.</p> <p><strong>Ingenieurbiologie</strong></p> <p>Ingenieurbiologische Bedeutung erlangt die Schlehe durch ihr weitreichendes Wurzelwerk, ihre Ausbreitungsfreude und Windbeständigkeit. Sie eignet sich deshalb besonders zur Befestigung von Hängen und Böschungen. Auch als Schneeschutzgehölz und Verkehrsbegleitgrün kommt der Schlehe einige Bedeutung zu.  Die sparrigen Äste des Schlehdorns werden zur Konzentrierung der Salzsole in Gradierwerken, zum Beispiel in Bad Salzuflen, Bad Orb oder Bad Wilsnack verbaut.</p> <p><strong>Holz</strong></p> <p>Das zerstreutporige, leicht glänzende Holz der Schlehe zeichnet sich durch große Härte aus. Es besitzt einen rötlichen Splint und einen braunroten Kern. Es wird zum Schnitzen und zur Herstellung von Peitschenstielen und Spazierstöcken verwendet.</p> <p><strong>Historisch</strong></p> <p>Bereits in der Steinzeit wurden in Mitteleuropa Schlehenfrüchte gesammelt. Hiervon zeugen Pflanzenreste in Kugelamphoren-Keramik oder Abdrücke der Kerne an neolithischen Tongefäßen.</p> <p>Im Mittelalter wurde aus der Rinde Tinte gewonnen. Dazu musste die Rinde von den Zweigen geklopft und in Wasser eingelegt werden. Nach drei Tagen wurde das Wasser abgegossen, aufgekocht und erneut über die Rinde gegossen. Dieser Vorgang wurde solange wiederholt, bis die Rinde vollkommen ausgelaugt und alle farbgebenden Substanzen gelöst waren. Danach wurde die Flüssigkeit mit Wein versetzt und eingekocht. Diese Dornentinte wurde in den mittelalterlichen Skriptorien verwendet, geriet dann aber in Vergessenheit.[19] Aus der Schlehenrinde gewonnene rote Farbe wurde zur besseren Haltbarkeit von Käse eingesetzt. Schlehenblätter dienten als Tabakersatz. Die Dornen der Schlehe verwendeten Wursthersteller als Sperrhölzchen.</p> <p>Die Samen des Schlehdorns enthalten das Blausäure-Glykosid Amygdalin.</p> <p><strong>Brauchtum</strong></p> <p>Die Schlehe zählte früher zu den Pflanzen, mit deren Hilfe sich Ernte und Wetter vorhersagen ließen. So wurden die Tage, die zwischen dem Erblühen der Schlehe und dem 23. April – dem Georgi-Tag – lagen, gezählt, um den genauen Erntetermin der Getreideernte um den Jakobi-Tag (25. Juli) zu bestimmen. Ein gehäuftes Auftreten von Schlehen bedeutete einen besonders strengen Winter, so der Volksglaube.</p> <p>Dem dornenreichen Gehölz wurde auch eine starke Schutzwirkung gegen Hexen zugeschrieben. Deshalb wurden Weiden und Höfe oftmals mit Schlehen umpflanzt.</p> <p>Zahlreiche Legenden befassen sich mit dem frühblühenden, auffällig reinweißen Blütenschmuck der Schlehe. In Posen wird berichtet, dass der Kreuzdorn der Schlehe unterstellte, ihre Zweige für die Dornenkrone Jesu bereitgestellt zu haben. Um die Unschuld der Schlehe zu offenbaren, schüttete Gott des Nachts unzählige weiße Blüten über dem Strauch aus.</p> <p><strong>Namensherkunft</strong></p> <p>Der Name der Schlehe ist wohl auf die Farbe ihrer Frucht zurückzuführen und leitet sich von dem indogermanischen Wort (S)li ab. Dieses hatte die Bedeutung „bläulich“. Man findet diese ursprüngliche Bedeutung auch als Silbe im Pflaumenschnaps Slivovitz wieder. Im Althochdeutschen wurde die Schlehe als sleha, im Neuhochdeutschen als slehe bezeichnet. Der Schlehe nah verwandt und ähnlich, nur ein wenig größer und weniger sauer, ist die in alten Bauerngärten erhalten gebliebene Kriechen-Pflaume sowie die sehr schlehenähnliche Zibarte.</p> <p>Der Schlehdorn gilt als Stammform der Kulturpflaume.</p> </body> </html>
V 156
Schlehdorn Samen (Prunus spinosa) 1.85 - 2
  • Neu

Sorte Bosnien und Herzegowina
Edelkastanie - Esskastanie Samen 2.5 - 2

Edelkastanie - Esskastanie...

Preis 2,50 €
,
5/ 5
<!DOCTYPE html> <html> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8" /> </head> <body> <h2><strong>Edelkastanie - Esskastanie Samen (Castanea sativa) Frosthärte Winterhärte Baum</strong></h2> <h2><span style="color: #ff0000;"><strong>Preis für packung von 5, 10 Samen.</strong></span><span><strong><br /></strong></span></h2> <div>Die Edelkastanie (Castanea sativa), auch Esskastanie genannt, ist der einzige europäische Vertreter der Gattung Kastanien (Castanea) aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae). Sie ist ein sommergrüner Baum und bildet stärkereiche Nussfrüchte. In Süd- und Westeuropa wird sie wegen dieser essbaren Früchte und als Holzlieferant angebaut. Die Früchte werden als Kastanien, Keschtn/Keschte (Südtirol, Baden)[1], Maronen oder Maroni, in der Schweiz häufig Marroni, bezeichnet. Vom Mittelalter bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Edelkastanie in den Bergregionen Südeuropas das Hauptnahrungsmittel der Landbevölkerung. Im 20. Jahrhundert gingen die Bestände durch den Befall mit dem Kastanienrindenkrebs stark zurück, erholten sich jedoch Ende des 20. Jahrhunderts wieder.</div> <div>Merkmale </div> <div>Edelkastanien sind sommergrüne Bäume, selten wachsen sie strauchförmig. Sie werden durchschnittlich 20 bis 25 Meter hoch, die Maximalhöhe liegt bei 35 Meter. Der Stammumfang liegt meist bei ein bis zwei Meter. Sehr alte Bäume können vier Meter erreichen, in Extremfällen auch sechs Meter. Der Stamm ist gerade und kräftig, die Verzweigung beginnt meist in geringer Höhe, wobei wenige starke Äste gebildet werden. Die Krone ist weit ausladend und hat eine rundliche Form. Über 100 Jahre alte Bäume werden oft hohl.[2] Edelkastanien erreichen ein Alter von 500 bis 600 Jahren. In Mitteleuropa werden sie kaum über 200 Jahre alt, in Westeuropa können sie bis 1.000 Jahre alt werden[2]. Der größte bekannte Baum ist der Castagno dei Cento Cavalli (Kastanienbaum der hundert Pferde) auf Sizilien.</div> <div>Wurzeln</div> <div>Das Wurzelsystem der Edelkastanien ist sehr kräftig ausgeprägt. Sie bilden eine Pfahlwurzel, diese dringt allerdings nicht sehr tief in den Boden ein. Es gibt relativ wenige Seitenwurzeln, die aber intensiv verzweigt sind und den Boden vertikal und horizontal gut erschließen. Sämlinge bilden in ihrem ersten Jahr eine bis 40 Zentimeter lange Pfahlwurzel, der im zweiten und dritten Jahr die Seitenwurzeln folgen.</div> <div>Holz und Borke</div> <div>Die jungen Zweige sind hell rotbraun gefärbt. Sie tragen etliche runde bis elliptische, weißliche Lentizellen. Die Rinde junger Triebe ist von einem Reifbelag bedeckt, der später meist verschwindet. Die Blattnarben zeichnen sich auf den Zweigen als leicht erhabene Dreiecke mit drei Gruppen von Leitbündelspuren ab. Im Zentrum der Zweige befindet sich ein Mark, das im Querschnitt fünfeckig, seltener dreieckig ist.</div> <div>Junge Äste haben eine glatte, rötlichbraune Rinde mit länglichen, quer verlaufenden Lentizellen. Auch bei jungen Stämmen ist sie noch glatt, jedoch silbrig-grau. Im Alter wird sie graubraun und reißt auf. Es bildet sich eine dicke Borke mit breiten Streifen, die meist spiralig um den drehwüchsigen Stamm laufen. Fast immer ist es eine linksdrehende Spirale. Die Borke ist mit einem Tanningehalt von vier bis zwölf Prozent des Trockengewichts sehr reich an Gerbstoffen.</div> <div>Das Holz der Edelkastanie ist ringporig und mittelschwer. Es hat eine Rohdichte (bei 15 % Feuchte) von 0,63 Gramm je Kubikzentimeter. Das Splintholz ist schmal und weißlich gelb. Es ist deutlich vom braunen Kernholz abgegrenzt. Die Jahresringe sind deutlich zu erkennen. Holzstrahlen sind zahlreich vertreten, gleichmäßig aufgebaut, ein- oder zweireihig und werden 15 bis 30 Zellreihen hoch. Das Holz weist einen hohen Tanningehalt von bis zu 13 % des Trockengewichts auf.</div> <div>Knospen und Blätter</div> <div>Die Winterknospen sind acht bis zehn Millimeter lang, leicht gestaucht und rötlich. Sie haben zwei bis drei Knospenschuppen. Die Knospen stehen einzeln an den Triebspitzen oder als Seitenknospen in spiraliger Anordnung (wie später auch die Blätter). Die Verzweigung der Edelkastanie erfolgt sympodial: die Endknospen sterben im Herbst ab, die nächsttiefere Seitenknospe übernimmt im Frühjahr das Längenwachstum des Triebes.</div> <div>Die Blätter erscheinen aufgrund der Drehung ihrer Blattstiele zweizeilig angeordnet. Der Blattaustrieb erfolgt Ende April bis Anfang Mai. Die zunächst leicht behaarten Blätter verkahlen rasch. Die Länge der Blätter beträgt 12 bis 20 Zentimeter, die Breite drei bis sechs Zentimeter, der Blattstiel misst 1,5 bis 2,5 Zentimeter. Die beiden linearen, 1,5 bis zwei Zentimeter langen Nebenblätter fallen früh ab. Die Blattform ist elliptisch bis lanzeolat, die Blattspitze ist kurz zugespitzt, die Blattbasis ist rundlich bis keilförmig. Der Blattrand ist gezähnt bis gekerbt, die Zähne enden in einer kleinen, nach vorne gerichteten Spitze. Die Blätter sind etwas ledrig, die Oberseite ist glänzend tiefgrün und kahl, die Unterseite ist heller, hier treten die 12 bis 20 Aderpaare klar hervor. Die Herbstfärbung ist gelbbraun, direkt vor dem Abfallen braun.</div> <div>Blütenstände und Blüten</div> <div>Die Edelkastanien sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch), ihre männlichen und weiblichen Organe befinden sich in getrennten Blüten, aber auf einer Pflanze. Die Blüten stehen in 20 bis 25 Zentimeter langen, gelben, kätzchenähnlichen Blütenständen. Diese sind meist rein männlich, die in der Spitzenregion der diesjährigen Triebe stehenden tragen an der Basis auch weibliche Blüten.</div> <div>Die rein männlichen Blütenstände stehen an der Basis junger Triebe. Sie bestehen aus rund 40 köpfchenartigen Teilblütenständen, die an der langen, beweglichen Blütenstandsachse angeordnet sind. Jeder Teilblütenstand wiederum besteht aus sieben Einzelblüten. Die zweigeschlechtigen Blütenstände tragen an der Basis achselständige Zymen. Jede Zyme enthält drei weibliche Blüten, die zusammen von einer schuppigen Scheide umgeben sind. Die oberen Teilblütenstände sind männlich und tragen je zwei Blüten. Diese zweigeschlechtigen Blütenstände stehen immer an diesjährigen Trieben und bestehen aus ein bis vier weiblichen und 15 bis 20 männlichen Teilblütenständen.</div> <div>Jede Blüte ist von ihrer Anlage her zwittrig, jedoch entwickelt sich nur jeweils ein Geschlecht auch weiter. Die männlichen Blüten besitzen eine sechszählige Blütenhülle (Perigon) und acht bis zwölf Staubblätter. Der reichlich produzierte Pollen riecht intensiv durch die Bildung von Trimethylamin. Die weiblichen Blüten haben ebenfalls ein sechszähliges, behaartes Perigon. Der Fruchtknoten ist unterständig und besteht aus sechs (bis acht) Fruchtblättern, die ebenso viele Fächer bilden, wobei im Zentrum eine kräftige Säule (Columella) steht. Er trägt ebenso sechs (selten vier bis neun) starre, an der Basis behaarte Griffel. Jeder Fächer besitzt zwei zentralwinkelständige Samenanlagen. Nur eine Samenanlage pro Fruchtknoten entwickelt sich zum Samen.</div> <div>Früchte</div> <div>Die Früchte sind glänzende, dunkelbraune Nüsse. Die Früchte eines Teilblütenstandes sind von einem stacheligen Fruchtbecher (Cupula) umgeben, der sich aus der schuppigen Scheide entwickelt. Die Stacheln sind anfangs grün und zur Reife gelbbraun. Bei der Wildform hat der Fruchtbecher einen Durchmesser von fünf bis sechs Zentimeter, bei Kulturformen kann er bis zehn Zentimeter erreichen. Bei Vollreife öffnet sich der Fruchtbecher mit vier Klappen und entlässt die ein bis drei Früchte. Bei manchen Sorten fällt auch der Fruchtbecher mitsamt den darin enthaltenen Nüssen ab.</div> <div>Das Perikarp der Früchte ist ledrig und gleichmäßig braun oder gestreift. An der Basis der Frucht befindet sich ein weißlicher Fleck, die Trennstelle, an der sich die Frucht von der Cupula löst. Sie entspricht einem Querschnitt durch den stark verdickten, stark verkürzten Blütenstiel. Mit freiem Auge zu erkennen ist hier der Leitbündelring. Die Leitbündel sind am Perikarp häufig als Längsrippen zu erkennen. Das Ende der Frucht ist zugespitzt und besteht aus den Perigonblättern und den verholzten Narbenästen. Im Inneren liegt dem Perikarp ein behaartes Endokarp an. Die Scheidewände des Fruchtknotens haben sich aufgelöst, die Columella ist durch den Samen zur Seite gedrängt. Der Samen hat eine häutige, gerbstoffreiche Schale. Das Innere des Samens wird vollständig vom Embryo eingenommen, der überwiegend aus zwei großen Keimblättern besteht. Die Keimwurzel (Radicula) befindet sich nahe der Fruchtspitze. Die Oberfläche des Embryos ist mehr oder weniger glatt oder gefurcht. Dadurch reicht die Samenschale teilweise ins Innere des Embryos und lässt sich dann schlecht entfernen.</div> <div>Die Ausbreitung der „Plumpsfrüchte“ erfolgt durch Eichhörnchen, Siebenschläfer, Krähen und Häher. Die Tiere verstecken Nahrungsvorräte im Boden, vergessene Früchte keimen dann im Frühjahr aus.[3] Aus Samen gekeimte Bäume tragen erstmals mit etwa 25 bis 35 Jahren Früchte</div> <table class="wikitable float-right"><caption><span>Inhaltsstoffe Früchte, je 100 g essbarer Teil</span></caption> <tbody> <tr> <th><span>Inhaltsstoff</span></th> <th><span>Einheit</span></th> <th><span>frisch<sup class="reference">[4]</sup></span></th> <th><span>getrocknet<sup class="reference">[5]</sup></span></th> </tr> <tr valign="top"> <td><span>Wasser</span></td> <td><span>g</span></td> <td><span>50-63</span></td> <td><span>11</span></td> </tr> <tr> <td><span>Stärke</span></td> <td><span>g</span></td> <td><span>23−27</span></td> <td><span>41,7</span></td> </tr> <tr> <td><span>Zucker (v.a. Suc)</span></td> <td><span>g</span></td> <td><span>3,6–5,8</span></td> <td><span>16,1</span></td> </tr> <tr> <td><span>Nahrungsfasern</span></td> <td><span>g</span></td> <td><span>8,2–8,4</span></td> <td><span>13,8</span></td> </tr> <tr> <td><span>Proteine</span></td> <td><span>g</span></td> <td><span>2,5–5,7</span></td> <td><span>6,0</span></td> </tr> <tr> <td><span>Fett</span></td> <td><span>g</span></td> <td><span>1,0–2,2</span></td> <td><span>3,4</span></td> </tr> <tr> <td><span>Vitamin A</span></td> <td><span>mg</span></td> <td><span>12</span></td> <td><span>k.A.</span></td> </tr> <tr> <td><span>Vitamin B1</span></td> <td><span>mg</span></td> <td><span>0,1–0,2</span></td> <td><span>0,2</span></td> </tr> <tr> <td><span>Vitamin B2</span></td> <td><span>mg</span></td> <td><span>0,2–0,3</span></td> <td><span>0,4</span></td> </tr> <tr> <td><span>Vitamin C</span></td> <td><span>mg</span></td> <td><span>6–23</span></td> <td><span>k.A.</span></td> </tr> <tr> <td><span>Niacin</span></td> <td><span>mg</span></td> <td><span>1,1</span></td> <td><span>2,1</span></td> </tr> <tr> <td><span>Kalium</span></td> <td><span>mg</span></td> <td><span>395–707</span></td> <td><span>738</span></td> </tr> <tr> <td><span>Phosphor</span></td> <td><span>mg</span></td> <td><span>70</span></td> <td><span>131</span></td> </tr> <tr> <td><span>Magnesium</span></td> <td><span>mg</span></td> <td><span>31–65</span></td> <td><span>k.A.</span></td> </tr> <tr> <td><span>Schwefel</span></td> <td><span>mg</span></td> <td><span>48</span></td> <td><span>126</span></td> </tr> <tr> <td><span>Calcium</span></td> <td><span>mg</span></td> <td><span>18–38</span></td> <td><span>56</span></td> </tr> </tbody> </table> <div>Die Nüsse haben einen hohen Gehalt an den Kohlenhydraten Stärke und Saccharose. Der hohe Zuckergehalt zusammen mit dem hohen Wassergehalt frischer Früchte macht sie leicht verderblich. Der hohe Kohlenhydratgehalt unterscheidet die Kastanien von den meisten anderen Nüssen, die vorwiegend Fette beinhalten. Der Proteinanteil ist frei von Prolamin und Glutenin, Kastanienmehl ist daher nur in Mischung mit anderem Mehl backfähig. Der Gehalt an für den Menschen essentiellen Aminosäuren ist hoch. Der Proteingehalt ist höher als in Kartoffeln, aber geringer als inGetreide. Der Fettgehalt ist gering, hat aber einen hohen Anteil an Linol- und Linolensäure (550–718 Milligramm Linolsäure und 78–92 Milligramm Linolensäure je 100 Gramm Frischmasse[4]). Der Kalium-Gehalt ist hoch, der Natriumgehalt sehr niedrig (9 Milligramm je 100 Gramm Frischmasse[4]). An Vitaminen sind nur zwei Vitamine der B-Gruppe in größeren Mengen vorhanden: Riboflavin (B2) und Nicotinsäure (B3), die auch temperaturstabil sind.</div> <div>Blütenökologie</div> <div>Die Edelkastanie blüht relativ spät, im Juni nach der Laubbildung. Die Pflanzen sind proterandrisch, die männlichen Blüten öffnen sich bis sieben oder zehn Tage vor den weiblichen, abhängig von der Sorte. Die eingeschlechtlichen Kätzchen blühen vor den zwittrigen, ein Phänomen, das Duodichogamie genannt wird. Ein Baum produziert rund einen Monat lang Pollen.</div> <div>Die Art der Bestäubung ist in der Literatur umstritten. Manche Autoren bezeichnen die Edelkastanie als windbestäubt, andere als insektenbestäubt, wieder andere nennen beide Bestäubungsarten. Die Bildung von Nektar, klebriger Pollen, steife, aber weiche Staubblätter und der starke Geruch der Kätzchen entsprechen einer Anpassung an Insektenbestäubung. Neben Bienen wurden 134 weitere Insektenarten aus sechs Ordnungen, vorwiegend Käfer, beobachtet. Insekten besuchen jedoch fast ausschließlich männliche Blüten. Windbestäubung kann über Distanzen von 20, ja sogar 100 Kilometer erfolgen. Allerdings ist die Pollendichte nur innerhalb von 20 bis 30 Meter einigermaßen ausreichend.</div> <div>Nach M. Conedera befindet sich die Edelkastanie in einem Übergangsstadium von Insekten- zu Windbestäubung. Insektenbestäubung erfolgt demnach vor allem bei feuchter Witterung, der Pollen ist dann klebriger.[6]</div> <div>Die Edelkastanie ist selbstinkompatibel, eine Pflanze kann sich nicht selbst bestäuben, es ist Fremdbestäubung nötig. Viele kultivierte Sorten sind allerdings männlich-steril, sie bilden keinen funktionsfähigen Pollen. In diesem Fall müssen in den Plantagen in regelmäßigen Abständen pollenspendende Bäume anderer Sorten gepflanzt werden.</div> <div>Verbreitung</div> <div>Da die Edelkastanie seit der Antike im gesamten Mittelmeerraum wie auch den nördlich angrenzenden Gebieten angebaut wird, lässt sich ihr natürliches Verbreitungsgebiet nicht genau feststellen. Als Nordgrenze des natürlichen Verbreitungsgebiets werden von Bottacci (2006) die Pyrenäen und der Alpensüdrand angenommen, weiterhin die Gebirge Bosniens, die Rhodopen und der Kaukasus. Sie kommt auch in Kleinasien, im nördlichen Syrien sowie in den Nordbereichen des Atlas vor.</div> <div>Die Höhengrenze liegt in den Alpen und im Apennin bei 1000 Meter, auf Sardinien und Sizilien bei 1500 Meter, in Spanien bei 1600 Meter und im Kaukasus bei 1800 Meter.</div> <div>Großflächige Pflanzungen gibt es in ganz Frankreich, im Süden Englands und Irlands, in der Ungarischen Tiefebene bis zum Schwarzen Meer im Gebiet etwa südlich der Donau. Vereinzelte Pflanzungen und Bestände gibt es nördlich der Alpen bis Deutschland und Südskandinavien. Nördlich des 48. bis 50. Breitengrad reifen die Früchte nicht regelmäßig, hier wird die Edelkastanie als Holzlieferant und als Parkbaum gepflanzt.</div> <div>Im östlichen Verbreitungsgebiet gibt es drei Regionen mit jeweils einheitlichem Genpool: Nordost-Türkei, dieses Gebiet dürfte das Refugium der Art während der letzten Eiszeit gewesen sein; ein Genpool in Griechenland; ein Genpool im Bereich der türkischen Mittelmeerküste, von dem die europäischen Bestände abstammen. Diese genetischen Untersuchungen stützen frühere Annahmen, dass alle europäischen Bestände (mit Ausnahme Griechenlands) in den letzten rund 2000 Jahren mit kleinasiatischen Pflanzen begründet wurden.[7]</div> <div>In der Schweiz liegt ihr Schwerpunkt im Tessin. Daneben kommt sie im Jura, um den Genfer See, im Wallis, am Vierwaldstätter und am Zuger See vor. In Österreich ist sie verbreitet im Hügelland der südlichen Steiermark und des angrenzenden Burgenlands zu finden. In Deutschland liegen die Hauptvorkommen in der Pfalz, an Nahe, Saar und Mosel. Darüber hinaus ist sie auch in der Oberrheinischen Tiefebene, im westlichen Schwarzwald, im Odenwald, am Unter-Main und im Taunus recht häufig.[2]</div> <div>An der Alpensüdseite in Südtirol, in Höhenlagen zwischen 700 und 900 Meter besetzt die Edelkastanie eine wichtige touristische Rolle in der regionalen Direktvermarktung.</div> <div>Standorte</div> <div>Die Edelkastanie bevorzugt temperat-humide, ozeanische Klimabedingungen sowie saure Böden. Sie ist wärmeliebend und eine submontan-mediterrane Baumart. Die Jahresmitteltemperatur sollte zwischen 8 und 15 °C liegen bei warmen Herbsten und mindestens sechs Monaten über +10 °C. Sie ist sehr empfindlich gegen Spätfröste. Für eine gute Entwicklung benötigt sie eine Wärmesumme der Tagesmittelwerte von 3600 Gradtagen.</div> <div>Hinsichtlich der benötigten Niederschläge gilt die Edelkastanie als mesophil: gute Entwicklung bringt sie bei Niederschlägen zwischen 600 und 1600 mm pro Jahr. Eine verregnete Blütezeit im Juni verträgt sie schlecht. In dürregefährdeten Lagen, in Gebieten mit ausgeprägter Sommertrockenheit, sowie auf staunassem Boden gedeiht sie nicht. Die Edelkastanie ist eine Lichtbaumart und wird bei zunehmender geographischer Breite noch lichtbedürftiger.</div> <div>Der beste Boden für die Edelkastanie ist frisch, locker und tiefgründig mit einem hohen Kalium- und Phosphor-Gehalt. Auf älteren, tiefgründigen Kalkböden mit genügend verfügbarem Kalium und Phosphor und einem Kalkgehalt unter 20 % kann sie gedeihen, ansonsten meidet sie Kalk. Auf schweren, tonigen Böden gedeiht sie nicht. Sehr gut geeignet sind phosphorreiche vulkanische Böden.</div> <div>Nutzung</div> <div>Holz</div> <div>Das Holz der Edelkastanie hat einen warmen, goldbraunen Ton. Verglichen mit Eichenholz fehlen Markstrahlen, so dass die Maserung nicht so stark ausgebildet ist. Es ist leicht zu bearbeiten und im Freien auch ohne chemische Behandlung weitgehend witterungs- und fäulnisbeständig. Da der Faserverlauf meist gerade ist, kann es verhältnismäßig gut gebogen werden.[15] Es nimmt Politur, Beizen, Lack und Farbe gut an.[2]</div> <div>Holz von Hochwald-Bäumen wird zu Möbeln verarbeitet, zu Fenster- und Türrahmen, Telegraphenmasten und ähnlichem. Kleinere Hölzer aus dem Niederwald werden zu Gartenzäunen, verschiedensten Pfosten, Wein- und Likörfässern verarbeitet. Im Gegensatz zu heute hatte auch die Holzkohlenerzeugung und die Nutzung als Feuerholz früher eine recht große Bedeutung.[16] Das Holz wird außerdem für Eisenbahnschwellen, Decken- und Dachbalken genutzt und bei Hang- und Lawinenbauten sowie im Schiffbau eingesetzt.[2]</div> <div>Die Borke wurde in der Vergangenheit zum Ledergerben verwendet.[17]</div> <div>Frucht </div> <div>Kastanien haben eine breite Verwendungspalette. Als Halbfertigprodukte werden geschälte Maroni und Kastanien, sowie Kastanienpüree hergestellt, sie werden weiterverarbeitet, bevor sie an den Endverbraucher gelangen. Die Palette an Fertigprodukten ist wesentlich größer: ganze geschälte Kastanien werden vor allem in Frankreich zum Kochen im Haushalt verwendet, sie dienen häufig als Beilage. Kastanien können auch in Wasser, trocken oder vakuumverpackt sein, tiefgefroren, oder in Zuckersirup eingelegt. Große Maroni (55 bis 65 Stück pro kg) werden kandiert, das heißt langsam in Zuckersirup gekocht. Diese dienen unter anderem als Grundlage für die Herstellung von Marrons Glacés, glasierten Maroni. Weitere Produkte sind Maroni in Alkohol, Maronenkrem, Mehl und Flocken. Mehl wird aus getrockneten und geschälten Kastanien hergestellt und meist mehrfach gemahlen. In der Vergangenheit war es sehr weit verbreitet und in vielen Gebieten ein Hauptnahrungsmittel. Heute wird es zu Gnocchi, Pasta, Brot, Polenta und Gebäck verarbeitet. Flocken werden in Frühstücks-Müslis verwendet. In Frankreich und Italien wird aus Kastanien Likör hergestellt, auf Korsika und in der Schweiz Bier.[5]</div> <div>Kastanien sind glutenfrei, das Mehl kann daher von Zöliakie-Patienten als Getreide-Ersatz verwendet werden.[5] Kastanien werden gekocht oder geröstet als Beilage verwendet oder als Salatzutat. Sie werden zu Huhn, Truthahn, Schwein, Gans und Hase als Beilage gereicht oder auch zum Füllen verwendet. Als Süßigkeit werden Kastanien zu den erwähnten marrons glacés, zu Vermicelles, Mousse, Soufflé, Creme und Eiscreme verarbeitet. Traditionelle Desserts sind castagnacci (Kastanienbrot), necci (Pfannkuchen), Pudding und ballotte (Kastanien in Fenchelwasser gekocht). Weit verbreitet sind geröstete Kastanien, die auch außerhalb der Anbaugebiete im Winter auf Straßen verkauft werden.[5]</div> <div>Maronen haben einen zart süßen, nussigen und etwas mehligen Geschmack.</div> <div>Nebenprodukte </div> <div>Kastanienhonig ist bernsteinfarben oder noch dunkler und aromatisch. In traditionell bewirtschafteten Wäldern können verschiedenste Speisepilze geerntet werden, die einen Zuverdienst für die Kastanienbauern darstellen. Die Blätter werden zu einem kleinen Teil für die Produktion von After-Shave-Lotionen und zum Färben von Stoffen verwendet.[5]</div> <div>Traditionell ist die Schweinemast mit Kastanien, besonders in Spanien, Süditalien und auf Korsika. Aus ihrem Fleisch wird vorwiegend Salami hergestellt.[5] Traditionell wurden die abgefallenen Blätter als Streu sowohl als Dünger oder Einstreu in Stallungen verwendet. Die Blätter werden auch in der Volksmedizin bei Husten, zur Wundbehandlung und bei Durchfall eingesetzt.</div> <div> <table cellspacing="0" cellpadding="0" border="1"> <tbody> <tr> <td colspan="2" width="100%" valign="top"> <p><span><strong>Anzuchtanleitung</strong></span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top" nowrap="nowrap"> <p><span><strong>Vermehrung:</strong></span></p> </td> <td valign="top"> <p><span>Samen </span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top" nowrap="nowrap"> <p><span><strong>Vorbehandlung:</strong></span></p> </td> <td valign="top"> <p><span>wenn die Samen sehr trocken sind, erst in Wasser tauchen, damit die Samen Feuchtigkeit aufnehmen können.</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top" nowrap="nowrap"> <p><span><strong>Stratifikation:</strong></span></p> </td> <td valign="top"> <p><span>0</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top" nowrap="nowrap"> <p><span><strong>Aussaat Zeit:</strong></span></p> </td> <td valign="top"> <p><span>ganzjährig / kann sofort nach der Ernte ausgesät werden oder </span></p> <div><span>im Januar-Februar </span></div> </td> </tr> <tr> <td valign="top" nowrap="nowrap"> <p><span><strong>Aussaat Tiefe:</strong></span></p> </td> <td valign="top"> <p><span>ca. 1 cm</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top" nowrap="nowrap"> <p><span><strong>Aussaat Substrat:</strong></span></p> </td> <td valign="top"> <p><span>Kokos oder Aussaat-Mix + Sand oder Perlite</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top" nowrap="nowrap"> <p><span><strong>Aussaat Temperatur:</strong></span></p> </td> <td valign="top"> <p><span>Min. 20°C</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top" nowrap="nowrap"> <p><span><strong>Aussaat Standort:</strong></span></p> </td> <td valign="top"> <p><span>hell + konstant feucht halten, nicht naß</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top" nowrap="nowrap"> <p><span><strong>Keimzeit:</strong></span></p> </td> <td valign="top"> <p><span>bis Keimung erfolgt (Jungpflanzen nach Ablauf des ersten Jahres pikieren (vereinzeln), die Pfahlwurzel wird vor dem Pflanzen zurückgeschnitten)</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top" nowrap="nowrap"> <p><span><strong>Keimrate:</strong></span></p> </td> <td valign="top"> <p><span>67-93 %</span></p> </td> </tr> <tr> <td valign="top" nowrap="nowrap"> <p><span><strong>Giessen:</strong></span></p> </td> <td valign="top"> <p><span>in der Wachstumsperiode regelmäßig wässern</span><br /><span>Seeds Gallery 05.11.2012.</span></p> </td> </tr> </tbody> </table> </div> </body> </html>
V 13 5-S
Edelkastanie - Esskastanie Samen 2.5 - 2
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Sorte Bosnien und Herzegowina
Bosnische Knoblauchzehen...

Bosnische Knoblauchzehen...

Preis 1,55 €
,
5/ 5
<!DOCTYPE html> <html> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8" /> </head> <body> <h2><strong>Bosnische Knoblauchzehen "Bosanac"</strong></h2> <h2><span style="color: #ff0000;"><strong>Preis für 5 Knoblauchzehen</strong></span></h2> <p><span jsaction="agoMJf:PFBcW;usxOmf:aWLT7;jhKsnd:P7O7bd,F8DmGf;Q4AGo:Gm7gYd,qAKMYb;uFUCPb:pvnm0e,pfE8Hb,PFBcW;f56efd:dJXsye;EnoYf:KNzws,ZJsZZ,JgVSJc;zdMJQc:cCQNKb,ZJsZZ,zchEXc;Ytrrj:JJDvdc;tNR8yc:GeFvjb;oFN6Ye:hij5Wb" jscontroller="Zl5N8" jsmodel="SsMkhd" jsname="txFAF" class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="4" jsdata="uqLsIf;_;$964"><span jsaction="click:qtZ4nf,GFf3ac,tMZCfe; contextmenu:Nqw7Te,QP7LD; mouseout:Nqw7Te; mouseover:qtZ4nf,c2aHje" jsname="W297wb">Der bosnische Knoblauch "Bosanac" mag klein sein (im Durchschnitt wiegt eine Zwiebel 10 Gramm), ist aber aufgrund des Geschmacks und der Schärfe unersetzlich.</span></span><span> </span><span jsaction="agoMJf:PFBcW;usxOmf:aWLT7;jhKsnd:P7O7bd,F8DmGf;Q4AGo:Gm7gYd,qAKMYb;uFUCPb:pvnm0e,pfE8Hb,PFBcW;f56efd:dJXsye;EnoYf:KNzws,ZJsZZ,JgVSJc;zdMJQc:cCQNKb,ZJsZZ,zchEXc;Ytrrj:JJDvdc;tNR8yc:GeFvjb;oFN6Ye:hij5Wb" jscontroller="Zl5N8" jsmodel="SsMkhd" jsname="txFAF" class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="5" jsdata="uqLsIf;_;$965"><span jsaction="click:qtZ4nf,GFf3ac,tMZCfe; contextmenu:Nqw7Te,QP7LD; mouseout:Nqw7Te; mouseover:qtZ4nf,c2aHje" jsname="W297wb">Heute kennen und besitzen nur noch wenige Familien diesen Knoblauch in Bosnien und Herzegowina.</span></span><span jsaction="agoMJf:PFBcW;usxOmf:aWLT7;jhKsnd:P7O7bd,F8DmGf;Q4AGo:Gm7gYd,qAKMYb;uFUCPb:pvnm0e,pfE8Hb,PFBcW;f56efd:dJXsye;EnoYf:KNzws,ZJsZZ,JgVSJc;zdMJQc:cCQNKb,ZJsZZ,zchEXc;Ytrrj:JJDvdc;tNR8yc:GeFvjb;oFN6Ye:hij5Wb" jscontroller="Zl5N8" jsmodel="SsMkhd" jsname="txFAF" class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="6" jsdata="uqLsIf;_;$966"><span jsaction="click:qtZ4nf,GFf3ac,tMZCfe; contextmenu:Nqw7Te,QP7LD; mouseout:Nqw7Te; mouseover:qtZ4nf,c2aHje" jsname="W297wb"> </span></span></p> <p><span jsaction="agoMJf:PFBcW;usxOmf:aWLT7;jhKsnd:P7O7bd,F8DmGf;Q4AGo:Gm7gYd,qAKMYb;uFUCPb:pvnm0e,pfE8Hb,PFBcW;f56efd:dJXsye;EnoYf:KNzws,ZJsZZ,JgVSJc;zdMJQc:cCQNKb,ZJsZZ,zchEXc;Ytrrj:JJDvdc;tNR8yc:GeFvjb;oFN6Ye:hij5Wb" jscontroller="Zl5N8" jsmodel="SsMkhd" jsname="txFAF" class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="7" jsdata="uqLsIf;_;$967"><span jsaction="click:qtZ4nf,GFf3ac,tMZCfe; contextmenu:Nqw7Te,QP7LD; mouseout:Nqw7Te; mouseover:qtZ4nf,c2aHje" jsname="W297wb">Aus der Sicht eines Züchters ist es eine große dunkelgrüne Pflanze und ein sehr guter Überlebender, wächst normalerweise gesund und scheint gegen viele der Krankheiten, die Knoblauch betreffen können, etwas resistent zu sein.</span></span><span> </span></p> <p><span jsaction="agoMJf:PFBcW;usxOmf:aWLT7;jhKsnd:P7O7bd,F8DmGf;Q4AGo:Gm7gYd,qAKMYb;uFUCPb:pvnm0e,pfE8Hb,PFBcW;f56efd:dJXsye;EnoYf:KNzws,ZJsZZ,JgVSJc;zdMJQc:cCQNKb,ZJsZZ,zchEXc;Ytrrj:JJDvdc;tNR8yc:GeFvjb;oFN6Ye:hij5Wb" jscontroller="Zl5N8" jsmodel="SsMkhd" jsname="txFAF" class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="8" jsdata="uqLsIf;_;$968"><span jsaction="click:qtZ4nf,GFf3ac,tMZCfe; contextmenu:Nqw7Te,QP7LD; mouseout:Nqw7Te; mouseover:qtZ4nf,c2aHje" jsname="W297wb">Es stammt ursprünglich aus Bosnien und Herzegowina, wächst aber in allen anderen Ländern gut.</span></span><span jsaction="agoMJf:PFBcW;usxOmf:aWLT7;jhKsnd:P7O7bd,F8DmGf;Q4AGo:Gm7gYd,qAKMYb;uFUCPb:pvnm0e,pfE8Hb,PFBcW;f56efd:dJXsye;EnoYf:KNzws,ZJsZZ,JgVSJc;zdMJQc:cCQNKb,ZJsZZ,zchEXc;Ytrrj:JJDvdc;tNR8yc:GeFvjb;oFN6Ye:hij5Wb" jscontroller="Zl5N8" jsmodel="SsMkhd" jsname="txFAF" class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="9" jsdata="uqLsIf;_;$969"><span jsaction="click:qtZ4nf,GFf3ac,tMZCfe; contextmenu:Nqw7Te,QP7LD; mouseout:Nqw7Te; mouseover:qtZ4nf,c2aHje" jsname="W297wb"> </span></span><span jsaction="agoMJf:PFBcW;usxOmf:aWLT7;jhKsnd:P7O7bd,F8DmGf;Q4AGo:Gm7gYd,qAKMYb;uFUCPb:pvnm0e,pfE8Hb,PFBcW;f56efd:dJXsye;EnoYf:KNzws,ZJsZZ,JgVSJc;zdMJQc:cCQNKb,ZJsZZ,zchEXc;Ytrrj:JJDvdc;tNR8yc:GeFvjb;oFN6Ye:hij5Wb" jscontroller="Zl5N8" jsmodel="SsMkhd" jsname="txFAF" class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="10" jsdata="uqLsIf;_;$970"><span jsaction="click:qtZ4nf,GFf3ac,tMZCfe; contextmenu:Nqw7Te,QP7LD; mouseout:Nqw7Te; mouseover:qtZ4nf,c2aHje" jsname="W297wb">Diejenigen, die das Glück haben, es zu besitzen, pflanzen es jedes Jahr neu, um diese außergewöhnliche Knoblauchsorte zu erhalten.</span></span><span jsaction="agoMJf:PFBcW;usxOmf:aWLT7;jhKsnd:P7O7bd,F8DmGf;Q4AGo:Gm7gYd,qAKMYb;uFUCPb:pvnm0e,pfE8Hb,PFBcW;f56efd:dJXsye;EnoYf:KNzws,ZJsZZ,JgVSJc;zdMJQc:cCQNKb,ZJsZZ,zchEXc;Ytrrj:JJDvdc;tNR8yc:GeFvjb;oFN6Ye:hij5Wb" jscontroller="Zl5N8" jsmodel="SsMkhd" jsname="txFAF" class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="11" jsdata="uqLsIf;_;$971"><span jsaction="click:qtZ4nf,GFf3ac,tMZCfe; contextmenu:Nqw7Te,QP7LD; mouseout:Nqw7Te; mouseover:qtZ4nf,c2aHje" jsname="W297wb"> </span></span></p> <p><span jsaction="agoMJf:PFBcW;usxOmf:aWLT7;jhKsnd:P7O7bd,F8DmGf;Q4AGo:Gm7gYd,qAKMYb;uFUCPb:pvnm0e,pfE8Hb,PFBcW;f56efd:dJXsye;EnoYf:KNzws,ZJsZZ,JgVSJc;zdMJQc:cCQNKb,ZJsZZ,zchEXc;Ytrrj:JJDvdc;tNR8yc:GeFvjb;oFN6Ye:hij5Wb" jscontroller="Zl5N8" jsmodel="SsMkhd" jsname="txFAF" class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="12" jsdata="uqLsIf;_;$972"><span jsaction="click:qtZ4nf,GFf3ac,tMZCfe; contextmenu:Nqw7Te,QP7LD; mouseout:Nqw7Te; mouseover:qtZ4nf,c2aHje" jsname="W297wb">Es ist interessant zu sagen, dass es, obwohl es extrem scharf ist und ein extrem starkes Aroma hat, nicht wie andere Sorten aus dem Atem riecht.</span></span><span jsaction="agoMJf:PFBcW;usxOmf:aWLT7;jhKsnd:P7O7bd,F8DmGf;Q4AGo:Gm7gYd,qAKMYb;uFUCPb:pvnm0e,pfE8Hb,PFBcW;f56efd:dJXsye;EnoYf:KNzws,ZJsZZ,JgVSJc;zdMJQc:cCQNKb,ZJsZZ,zchEXc;Ytrrj:JJDvdc;tNR8yc:GeFvjb;oFN6Ye:hij5Wb" jscontroller="Zl5N8" jsmodel="SsMkhd" jsname="txFAF" class="JLqJ4b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="13" jsdata="uqLsIf;_;$973"><span jsaction="click:qtZ4nf,GFf3ac,tMZCfe; contextmenu:Nqw7Te,QP7LD; mouseout:Nqw7Te; mouseover:qtZ4nf,c2aHje" jsname="W297wb"> </span></span></p> <p><span jsaction="agoMJf:PFBcW;usxOmf:aWLT7;jhKsnd:P7O7bd,F8DmGf;Q4AGo:Gm7gYd,qAKMYb;uFUCPb:pvnm0e,pfE8Hb,PFBcW;f56efd:dJXsye;EnoYf:KNzws,ZJsZZ,JgVSJc;zdMJQc:cCQNKb,ZJsZZ,zchEXc;Ytrrj:JJDvdc;tNR8yc:GeFvjb;oFN6Ye:hij5Wb" jscontroller="Zl5N8" jsmodel="SsMkhd" jsname="txFAF" class="JLqJ4b ChMk0b" data-language-for-alternatives="de" data-language-to-translate-into="en" data-phrase-index="14" jsdata="uqLsIf;_;$974"><span jsaction="click:qtZ4nf,GFf3ac,tMZCfe; contextmenu:Nqw7Te,QP7LD; mouseout:Nqw7Te; mouseover:qtZ4nf,c2aHje" jsname="W297wb">Wir empfehlen diese Knoblauchsorte von ganzem Herzen und wir sind sicher, dass Sie genauso begeistert sein werden wie wir!</span></span></p> </body> </html>
VE 229
Bosnische Knoblauchzehen Bosanac
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Wir empfehlen diese Pflanze! Wir haben diese Pflanze getestet.

Sorte Bosnien und Herzegowina

Dieses Produkt kann nicht mit PayPal gekauft und bezahlt werden
Tabaksamen Hercegovacki...

Tabaksamen Hercegovacki...

Preis 2,45 €
,
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<h2><strong>Tabaksamen Hercegovacki Ravnjak (32 Blätter)</strong></h2> <h2><span style="color: #ff0000;"><strong>Preis für Paket von 50 Samen.</strong></span></h2> <p>Skija ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Tabak Ravnjak, der in der weiteren Region von Herzegowina und Dalmatien gepflanzt wird. Ostherzegowina ist seit der Antike die Heimat dieser Tabakart, und später breitete sich der Anbau auf den westlichen Teil dieser Region sowie auf den südlichen Teil Dalmatiens aus, der als Imotski-Region bekannt ist. Tabak, ein echter "Ski" zum Rauchen, wird seit dem 17. Jahrhundert auf dem Gebiet von Herzegowina hergestellt</p> <p>Der berühmte Tabak der Sorte "Herzegowinische Ebene" wurde in das internationale Register der Namen geografischer Herkunft eingetragen und erhält so den Echtheitsschutz der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) mit Sitz in Genf.</p> <p>In den neunziger Jahren verschwand der Tabak in der Region Herzegowina fast vollständig. Mit dem Verschwinden des Viehs verschwand auch der natürliche Dünger, der für die Düngung notwendig war, um den Tabak gut zu machen. Der Anbau ist nur in einigen extrem ländlichen Gebieten geblieben.</p>
D 1 HR
Tabaksamen Hercegovacki Ravnjak (32 Blätter)
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Babylon Bohnensamen

Babylon Bohnensamen

Preis 1,65 €
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5/ 5
<h2><strong>Babylon Bohnensamen</strong></h2> <h2><span style="color: #ff0000;"><strong>Preis für Packung mit 20 Samen.</strong></span></h2> <p>Babylon ist eine alte bewährte Sorte, die für den Anbau im Freien empfohlen wird. Die Pflanze steht aufrecht und unterliegt keiner Unterbringung. Die Fruchtkapseln haben eine regelmäßige Form von dunkelgrüner Farbe, rundem Querschnitt und süßem Geschmack.</p> <p>Die Länge der Fruchtschale beträgt 12 bis 14 cm und der Durchmesser 7 bis 8 mm. Aufgrund der aufrechten Position der Zweige und der hohen Position der Fruchtschalen ist diese Sorte leicht zu pflücken.</p> <p>Diese Sorte eignet sich sowohl für den Frischgebrauch als auch für das Tiefkühlen.</p><script src="//cdn.public.n1ed.com/G3OMDFLT/widgets.js"></script>
VE 150 (3,5g)
Babylon Bohnensamen
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Diese Pflanze ist winter- und frostbeständig.

Sorte Bosnien und Herzegowina
Opuntia robusta Kakteen Samen

Opuntia robusta Kakteen Samen

Preis 1,65 €
,
5/ 5
<!DOCTYPE html> <html> <head> <meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=UTF-8" /> </head> <body> <h2 id="short_description_content"><strong>Opuntia robusta Kakteen Samen</strong></h2> <h2><span style="color: #ff0000;"><strong>Preis für packung von 10, 20, 40 Samen.</strong></span></h2> <p>Die Frucht von Opuntia robusta ist köstlich, auch sehr saftig! Die Früchte reifen zum ersten Mal im Juli, dann können Sie im August / September ein zweites Mal reifen. Die Frucht ist sehr süß und eignet sich hervorragend für Fruchtsmoothies oder Margaritas. Die Frucht ist süß / saftig und hat einen traubenartigen Geschmack. Früchte oder Kaktusäpfel haben eine ovale Form und einen durchschnittlichen Durchmesser von 1-1 / 4 "bis 1-1 / 2" und eine Länge von 3-1 / 2 "bis 4".</p> <p>Essbare Stängel:<br />Nicht nur die Früchte sind essbar, auch die Stängel oder Nopales-Pads sind in Nopales-Salat essbar. Sie häuten das Äußere und kochen das Stängelfleisch, das in schmale Streifen geschnitten ist. Die Streifen werden dann zu einem frischen Salat gegeben. Reich an Nährstoffen und kalorienarm, also sehr gesund!</p> <p>Opuntia robusta ist eine Pflanzenart in der Gattung der Opuntien (Opuntia) aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton robusta bedeutet ‚kräftig, stark‘. Spanische Trivialnamen sind „Bartolona,“ „Nopal camueso“, „Nopal Tapón“ und „Tuna Tapón“.</p> <p><strong>Beschreibung</strong></p> <p>Opuntia robusta wächst strauchig bis nahezu baumartig mit vielen Zweigen von bis zu 1,5 Meter Länge und Wuchshöhen von 1 bis 3 Metern. Sie bildet mehr oder weniger deutliche Stämme aus. Die runden bis länglichen Triebe sind bereift blaugrün. Sie sind kräftig, dick, 20 bis 25 Zentimeter lang und 10 bis 12,5 Zentimeter breit. Die spitzen, rötlichen Laubblätter sind bis zu 4 Millimeter lang. Die etwas erhöhten Areolen unterschiedlicher Größe stehen 4 bis 5,5 Zentimeter auseinander und tragen zahlreiche gelbliche bis bräunliche Glochiden. Die kräftigen zwei bis zwölf Dornen (die gelegentlich auch fehlen können) sind weißlich, mit dunklerer Basis und bis zu 5 Zentimeter lang.</p> <p>Die gelben Blüten erreichen eine Länge von 5 bis 7 Zentimetern und einen Durchmesser von bis zu 5 Zentimetern. Die kugelförmigen bis ellipsoiden, dunkelroten Früchte sind etwas gehöckert und zwischen 7 und 9 Zentimeter lang.</p> <p>Im Vergleich zum Feigenkaktus (Opuntia ficus-indica), sind die Blätter dieser aus Zentral-Mexiko stammenden Opuntien-Art kleiner und stärker bestachelt. Die hellgelben Blüten sind sehr groß und mit ihrem Glanz sehr attraktiv. Wie beim Feigenkaktus bilden sich daraus ebenfalls essbare, aber deutliche kleinere Früchte, die zur Vollreife eine dunkelrote bis violette Schale haben. Um sie zu essen, zieht man die stachelige wie einen Strumpf ab. In das weiche, saftige, erfrischende, aber nicht intensiv schmeckende Fruchtfleisch sind die Kerne eingebettet. Dank ihrer Kälteverträglichkeit kann Opuntia robusta in wintermilden Regionen dauerhaft im Garten ausgepflanzt werden. Vorraussetzung ist ein sehr gut dränierter, durchlässig-sandiger oder kiesiger Boden und winterlicher Schutz vor Niederschlägen sowie ein vollsonniger Stand.</p> <p><span style="color: #000000;"><strong>Wir haben diesen Samen persönlich gesammelt und garantieren, dass die Mutterpflanze Temperaturen von -15 Grad Celsius standhält.</strong></span></p> </body> </html>
CT 7 OR 10-S
Opuntia robusta Kakteen Samen
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Diese Pflanze ist Heilpflanze

Sorte Bosnien und Herzegowina
Echte Meerkohl Samen

Echte Meerkohl Samen...

Preis 1,95 €
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<div id="idTab1" class="rte"> <h2 class=""><strong>Echte Meerkohl Samen (Crambe maritima)</strong></h2> <h2><span style="color: #ff0000;"><strong>Preis für packung von 20 Samen.</strong></span></h2> <p>Der Echte Meerkohl (Crambe maritima) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Sie gedeiht natürlich an den Stränden der Nord- und Ostsee sowie des Schwarzen Meeres. In Oregon ist sie ein Neophyt.</p> <p><strong>Nutzung</strong></p> <p>Der Gewöhnliche Meerkohl wird als Wildgemüse gesammelt. In England (seit Mitte des 18. Jahrhunderts) und Frankreich wird Meerkohl als Gemüsepflanze angebaut . Allerdings gedeiht er im Binnenland weniger gut.</p> <p><strong>Vegetative Merkmale</strong></p> <p>Der Echte Meerkohl wächst als ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhen von 20 bis 50, selten bis zu 75 cm erreicht. Es wird eine dicke und verzweigte Wurzel gebildet. Der gedrungene, aufrechte Stängel ist vom Grund an sparrig verzweigt.</p> <p>Die Laubblätter stehen in grundständigen Rosetten und am Stängel verteilt. Die unteren großen, kohlähnlichen Laubblätter sind 4 bis 16 cm lang gestielt. Die blaugrüne, fleischige und kahle Blattspreite ist mit einer Länge von 10 bis 40 cm und einer Breite von 8 bis 30 cm länglich oder elliptisch-eiförmig bis eiförmig mit gelappten sowie welligen Rand. Die oberen Laubblätter sind ähnlich; die obersten besitzen einen unregelmäßig geteilten oder gebuchtet-gezähnten Rand.</p> <p><strong>Generative Merkmale</strong></p> <p>Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Der stark verzweigte, doldentraubige Blütenstand ist vielblütig. Die duftenden Blüten sind zwittrig und vierzählig. Die vier Kelchblätter weisen eine Länge von 3 bis 4 mm und eine Breite von 2 bis 3,5 mm auf. Die vier weißen Kronblätter weisen eine Länge von 8 bis 12 (6 bis 15) mm und eine Breite von (4 bis) 5 bis 7 mm auf. Die Staubfäden sind 3 bis 4 mm lang und die Staubbeutel sind 1 bis 1,5 mm lang.</p> <p>Der gedrungene Fruchtstiel besitzt eine Länge von 1,5 bis 3 (1 bis 3,7) cm. Das zweigliedrige Schötchen ist im unteren Teil mit einer Länge von 1 bis 4 mm stielförmig. Das obere Teil ist mit einer Länge von 0,7 bis 1,2 (bis 1,4) cm und einem Durchmesser von 6 bis 8 mm fast kugelig bis eiförmig, hartschalig, gerippt sowie netznervig und enthält nur einen Samen. Der schwimmfähige Samen ist 4 bis 5 (bis 6) mm groß. Die Früchte werden natürlicherweise im Brandungsgebiet verteilt.</p> <p>Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 30, 60.</p> <p><strong>Ökologie</strong></p> <p>Der Echte Meerkohl ist ein Hemikryptophyt, und eine Salzpflanze oder ein sogenannter Halophyt.</p> <p>Die Blüten sind „Stieltellerblumen“. Ihre Bestäubung erfolgt durch Insekten, aber auch Selbstbestäubung ist möglich. Die Früchte sind kugelige, einsamige Nussfrüchte, ein 2. stielartiges Fruchtfach enthält keine Samen. Die Diasporen unterliegen der Wind- und Schwimmausbreitung. Die Samen sind reich an fettem Öl.</p> <p><strong>Vorkommen</strong></p> <p>Das Verbreitungsgebiet reicht von Jordanien, dem europäischen Teil der Türkei, dem europäischen Teil Russlands, Dänemark, Finnland, Irland, Norwegen, Schweden, Vereinigten Königreich, Belgien, Deutschland, dem nördlichen Bereich der Niederlande, Frankreich, Weißrussland, Estland, Lettland, Litauen, Ukraine bis ins östliche Bulgarien sowie östliche Rumänien.</p> <p>Der Gewöhnliche Meerkohl wächst an den Küsten der Nord- und westlichen Ostsee, sowie am Schwarzen Meer. Da er stark salzhaltige Böden (Sand und Geröll) besiedelt, hat er kaum Konkurrenz im Pflanzenreich. Meerkohlstauden wirken daher solitär auf sonst weithin vegetationslosen Küstenbereichen. Die traditionelle Verwendung als Nahrung und Viehfutter hat seine Bestände bis in die Gegenwart stark schrumpfen lassen, sodass er nur noch in Schutzgebieten oder schwer zugänglichen Strandgebieten wächst.</p> <p><strong>Naturschutz</strong></p> <p>Der Echte Meerkohl steht in Deutschland und in anderen europäischen Ländern unter Naturschutz. Da er trotz Verbot immer noch geerntet wird bzw. die Küstenbereiche, in denen er natürlicherweise vorkommt, beweidet werden (Dänemark), ist er weiterhin sehr gefährdet, und kommt außerhalb von zugangsgesperrten Naturschutzgebieten nur noch äußerst selten vor.</p> </div><script src="//cdn.public.n1ed.com/G3OMDFLT/widgets.js"></script>
P 235
Echte Meerkohl Samen
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